Startseite · Suche · News · Texte · Bilder · Chat · Gästebuch · Forum · Links/mp3s · FAQ's (Wie mache ich was hier?) · Kontakt 09-09-2010 07:13
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Super! Wenn die Tiefseemonster verrecken, können sie uns an Land nicht überfallen

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„Vom Gerichtssaal auf die Straße“
FreiräumeUnterstützungs-Aufruf für das von Räumung bedrohte Hausprojekt Liebig 14 in Berlin


Das autonome Wohn- und Kulturprojekt Liebig 14 steht kurz vor der Räumung. Am 13.11.2009 fand der letzte Prozess gegen das Hausprojekt in der Liebigstraße 14 in Berlin statt. Wie vorauszusehen war, wurde der juristische Kampf um die bestehenden Mietverträge verloren. Jetzt gilt es einer drohenden Räumung auf anderen Ebenen etwas entgegenzusetzen!

Das Haus in der Liebigstraße 14 wurde 1990 nach Leerstand besetzt und erlangte 1992 Einzelmietverträge mit der Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF). Seit der Besetzung bietet das Projekt gemeinschaftlich verwalteten Wohnraum für Menschen verschiedenster Altersgruppen und Herkunft sowie Platz für kulturelle Veranstaltungen und politisch- emanzipatorische Arbeit. Im Jahr 1999 wurde das Haus an die LiLa GbR verkauft, bestehend aus den Gesellschaftern Suitbert Beulker und Edwin Thöne. Mit dem Eigentümerwechsel begann eine Reihe von aggressiven Maßnahmen gegen die Bewohner_innen und die kollektive Wohnform. Wie z.B. die Räumung der Gemeinschaftsräume im Erdgeschoss 2007 und dem Abbau einer Zwischentür im Treppenhaus, welche von den Bewohner_innen notwendigerweise anstelle der einzelnen Wohnungstüren eingesetzt worden war. Diese musste letztendlich auch als Kündigungsgrund herhalten.

Die Liebig 14 positioniert sich gegen gesellschaftliche Ausgrenzung und Unterdrückung jeglicher Art und bietet kollektiven Wohnraum für politisch Interessierte und vom profitorientierten Wohnungsmarkt Ausgeschlossene. Die selbstorganisierte Hausgemeinschaft ermöglicht zudem ein solidarisches und selbstbewusstes Auftreten im Umgang mit „Hauseigentümern“ und drohender Verdrängung.
Die Verdrängung unkommerzieller Projekte ist eine der Folgen der umfassenden Aufwertung der Innenstadtgebiete (Gentrifizierung). Modernisierung von günstigem Wohnraum und die dadurch steigenden Mieten sind eine folge kapitalistischer Verwertungslogik. Dadurch findet vor allem eine Verdrängung einkommensschwacher Menschen statt.
Organisierte Hausgemeinschaften, wie sie in Hausprojekten existieren, ermöglichen von Gentrifizierung betroffenen Mieter_innen, sich gegen drohende Verdrängung effektiv zur Wehr zu setzen. Daher ist der Kampf für den Erhalt eines Autonomen Hausprojektes als exemplarisch für den Widerstand gegen Gentrifikation zu begreifen.

Gerade in letzter Zeit kam es in Berlin zu einem Schlag der staatlichen Repressionsorgane gegen Einzelpersonen sowie linksradikale Strukturen. Menschen wurden festgenommen, Hausprojekte gerazzt, keine 2 Wochen später wird das Wohnprojekt in der Brunnenstrasse 183 geräumt und kurz darauf ein Jugendlicher in einem Park von Zivilpolizisten angeschossen. Darauf gab es bereits viele Antworten, jedoch gilt es auch nach vorne zu blicken und sich auf kommende Ereignisse vorzubereiten um nicht weiter in die Defensive zu geraten. Eine Räumung der Liebig 14 kommt für uns nicht infrage. Zeigen wir gemeinsam, dass wir keinen Bock haben auf diesen Staat und seine Repression, dass wir keinen Bock haben auf Fremdbestimmung und dass wir keinen Bock haben auf kapitalistische Verwertungslogik. Wir wollen das wirklich schöne Leben – nicht übermorgen, nicht morgen, sondern jetzt!

„Wenn sie sich mit eine_r von uns anlegen, legen sie sich mit uns allen an.“

Die Liebig 14 ist in Berlin Teil einer Struktur linksradikaler Freiräume, in denen versucht wird, die Einflüsse gesellschaftlicher Ausgrenzungs- und Unterdrückungsmechanismen wie z.B. Rassismus, Sexismus, Homophobie möglichst gering zu halten. Doch geht es nicht darum, sich in der eigenen schönen Welt auszuruhen, sondern um den Anspruch, mit den Ideen eines Lebens ohne Kapitalismus, Hierarchien und Unterdrückung in die Gesellschaft zu intervenieren. In Angesicht dessen wäre der Verlust eines Raumes, in dem dies praktisch
erprobt und für einige Menschen erfahrbar gemacht wird nicht hinzunehmen. Das Vorgehen
gegen eines unserer Kultur- und Wohnprojekte ist mit ein Angriff auf alle, die dieses und
ähnliche Projekte nutzen aber auch auf alle, die mit den Ideen und Ansprüchen des
Projektes die Gesellschaft erreichen wollen.
Darum seid Solidarisch und unterstützt den Kampf um den Erhalt der Liebig 14.

Kapitalistischen Normalbetrieb stilllegen!
Wir bleiben alle!
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Gap Garrison
09/09/2010 02:23
What does your religion say about mastyrbation?? As the title says what does your religion say about beating your meat? And please share how many times in a week do you feel the urge to masturba

marion
01/09/2010 19:11
hi rala, habs nochmal geschickt. hoffe, jetzt kommt es an liebe grüße!!!

Jonnlxeks
01/09/2010 01:23
Hello boys Cool forum!

onbshieyteam
31/08/2010 19:13
ìàçäà 3 êëóá

marion
31/08/2010 14:30
oh...wohin kann ichs denn schicken?

Rala
30/08/2010 23:25
ich wusste auch nicht dass es sowas gibt

Rala
30/08/2010 23:24
-.- Ich hab nicht an die jährliche wiederanmeldung gedacht und nu sind alle Mails weg

marion
30/08/2010 13:03
...zum geburtstag...viele grüße!

marion
30/08/2010 13:03
hi rala, hab dir eine selbstgemachte! ecard an deine französische emailadresse geschickt...

Rala
29/08/2010 20:58
Hallöchen, hier war keine Post

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