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| Willkommen |
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Hey Ho!
D.I.Y. steht schlicht für "do it yourself". Wer
jetzt an Baumärkte und Heimwerkersendungen denkt, liegt historisch
gesehen nicht völlig daneben... Interessanter ist allerdings
die politische Variante, die anarchistische Elemente mit dem alltäglichen
Leben verknüpft. Die klassische DIY-Attitüde des frühen Punkrocks
z. B. wurde unter anderem durch Bands wie Crass in den frühen
80er mitgeprägt. Instrumenteverlosen bei Bands, individuell
modifizierte Klamotten, selbst kopierte Zines und interessante
Selbstversuche bei der äusserlichen Darstellung waren Haltung
und Notwendigkeit; das komplette Outfit gab's noch nicht zu kaufen.
Da auch hier die Wirtschaft das Potential Subkultur schnell vermarktete,
spaltete sich die Szene. Während viele Bands bei Major Labels
unterkamen, gründeten sich auf der anderen Seite zahlreiche
unabhängige Labels wie z.B. Alternative Tentacles. DIY wurde im Punk
zur Kampfansage gegen Kommerzialisierung.
NetTransfair versteht sich als D.I.Y. Plattform mit Tausch-, Verschenk-Trödel-Flohmarkt...Wir wollen keine Regeln aufstellen, nur Profithaie fliegen raus! Aber manchmal braucht man hier eben auch Euros für eine Tierarztrechnung oder ähnliches. Deshalb ist das Konzept bewußt offen gehalten, soll aber keine Schnäppchenmentalität unterstützen, sondern nichtkommerzielle Selbstorganisationsstrukturen ermöglichen. Grundidee ist hierbei, in Zeiten von Hartz und wachsender Grenzen zwischen Arm und Reich, eine Art virtuellen Submarkt zu schaffen, wo selbst organisiert werden kann. Wir bieten nur die Plattform gegen den Kommerz und Konsum als allein glücklichmachende Droge. Also ist Eigeninitiave gefragt...Ihr könnt hier Termine, Texte, Bilder, Anzeigen, News oder...veröffentlichen. Ihr müsst euch (aus technischen Gründen ) dafür nur registrieren. Die Rubriken sind nur als Anregung gedacht, ob ihr Tickets tauschen, eine Mitfahrgelegenheit sucht, dringend ein Ersatzteil für's Fahrrad/Auto braucht, eine ganz bestimmte Aufnahme von My Way zum Aufstehen oder Kohlen verschenken wollt... Also D.I.Y. or die...
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| Letztes aktives Forum Thema |
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| Der Schwarze Kanal zieht um |
Nach jahrelangem Streit um Räumung oder politische Lösung ist nun eine schwierige Entscheidung gefallen: Der Wagenplatz Schwarzer Kanal zieht um und verläßt voller Wut aber auch mit Hoffnung das Gelände in der Michaelkirchstraße und somit den Kiez.
Wir wissen, daß wir so der Stadtumstrukturierung, Vertreibung und Media Spree nachgeben, doch wir hoffen auch, so einen längerfristigen Erhalt des Projekts Schwarzer Kanal zu sichern. Durch die Besetzung des Geländes des Liegenschaftsfonds in der Adalbertstraße während der Queer&Rebel-Aktionswoche/Wagentage im Oktober 2009 konnten Verhandlungen mit dem Liegenschaftsfonds erzwungen werden, deren Ergebnis nun ein neues Gelände zwischen Neukölln und Treptow ist.
Für den Umzug im März/April brauchen wir dringend Unterstützung! (helfende Hände, Zugmaschinen, Geldspenden...) Kommt zu den Umzugs-/Bauwochen vom 15.3.-21.3. und 29.3.-5.4. jeden Tag ab 10.00 Uhr, Michaelkirchstr. 20.
Weitere Infos unter Link
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| Let's do it! Residenzpflicht abschaffen! |
Großer Kreativitätsaufruf der Chipkartenini: Aufkleber und Postermotive
Seitdem die Chipkarten in Berlin abgeschafft sind und die De*fence-Kampagne erst einmal vorbei ist, arbeiten wir momentan zum Thema Abschaffung der Residenzpflicht. Diese typisch deutsche Sonderregelung für Flüchtlinge hat sonst nur noch Österreich, Ziel ist die Schikanierung von Flüchtlingen, indem ihre Bewegungsfreiheit massiv eingeschränkt wird. Durch die Festlegung von Residenzpflichtkreisen, die die Betroffenen nur mit vorheriger Genehmigung durch die zuständige Ausländerbehörde verlassen dürfen, werden Flüchtlinge bevormundet und bei Zuwiderhandlung juristisch verfolgt und bestraft. Da wir nicht denken, dass Menschen kriminalisiert werden sollten, nur weil sie autonom entscheiden wollen, wann sie wohin gehen wollen, schließen wir uns all den Gruppen an, die schon lange eine Abschaffung dieses Gesetzes fordern.
Momentan sieht es so aus, als sei zumindest zwischen Berlin und Brandenburg für einen Teil der Betroffenen Besserung in Sicht: Brandenburg ist bereit, die eigenen Residenzpflichtkreise zu vereinheitlichen und Berlin mit einzuschließen - aber der Berliner Senat ziert sich noch! Von daher ist es dringend nötig das Problem publik zu machen und politischen Druck aufzubauen und dafür brauchen wir Euch!
Neben Kundgebungen, Postkartenaktionen, Infoveranstaltungen und anderen kreativen Aktionen, schafft mensch gerade durch Wiederholungen im Alltag Öffentlichkeit und nichts eignet sich dafür besser als Wände, Schaufenster und alles, woran mensch täglich vorbeikommt.
Deshalb suchen wir nun geeignete Aufkleber- und Postermotive, die von Euch entworfen, von uns gedruckt und von allen verteilt werden können. Schickt uns eure Entwürfe auf CD an das Haus der Demokratie und Menschenrechte - Berliner Büro für gleiche Rechte, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin oder mailt uns an residenzpflichtabschaffen@yahoo.de und wartet gespannt, ob Eurer Vorschlag es in die Top 3 schafft - die GewinnerInnen werden natürlich nicht namentlich genannt, aber anonymer Ruhm und Dank sind Ihnen sicher! Einsendeschluss ist der 14. März 2010.
Weitere Infos bei der Initiative gegen das Chipkartensystem Link
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| SO 36 bleibt!!! |
http://www.so36.de/sobleibt.htm
Aktuellste Entwicklung:
Da sich gerade aus aktuellem Anlass die Anfragen häufen, hier ein kleiner Kommentar dazu von uns:
Ja, wir haben eine Kündigung der Gesa (Hauseigentürmerin) erhalten. Der Kündigung wurde fristgerecht, per Anwalt widersprochen.
Ungeachtet dessen befinden wir uns mitten in einem konstruktiven Gespräch mit der Hausverwaltung und dem Bezirksbürgermeister.
Wir hoffen auf einen positiven Ausgang der Verhandlungen.
Darum bitten wir um Verständnis, dass seitens des SO36 bis auf weiteres keine Interviews dazu geführt werden.
Wir melden uns, sobald es Neuigkeiten gibt.
SO36 - 30 JAHRE OHNE MAUER SIND GENUG
Das Kollektiv für Kultur- und Musikveranstaltungen SO36 in der Kreuzberger Oranienstraße feiert dieses Jahr sein 30jähriges Bestehen.
Doch das SO36 ist gerade jetzt massiv bedroht. Ein gewöhnlicher Nachbarschaftskonflikt um Ruhestörung hat sich zu einer existenz-bedrohenden Krise ausgeweitet. Letztlich scheint eine mehrere Meter hohe Schallschutzmauer die einzige Möglichkeit, das Weiterbestehen des SO36 in Kreuzberg zu sichern.
Was ist passiert? In den letzten Monaten gab es Beschwerden eines Nachbarn, der sich vom SO36 durch sein Küchenfenster gestört fühlt.
Wir haben alles in unserer Macht stehende versucht, zu einer einvernehmlichen Lösung zu gelangen, da ein gutes Nachbarschaftsklima immer wichtig für uns war. Der gegenseitige Respekt ist ein Grundbaustein der Vielfältigkeit, die Kreuzberg auszeichnet. Es war uns jedoch diesmal nicht möglich, den Konflikt unbürokratisch zu lösen. Die neuste Entwicklung ist eine offizielle Anordnung vom Wirtschafts- und Ordnungsamt des Bezirks.
Am 27. Februar erreichte uns ein Schreiben mit Auflagen zur Lärmreduzierung. Natürlich bedeutet so ein Brief noch nicht das Ende, aber wir können diese Auflagen so zunächst nicht erfüllen. Denn das, was sich offiziell Lärmreduzierung in Wohn- und Mischgebieten nennt, heißt für uns konkret: Konzerte in "Zimmerlautstärke". Um zu einer einvernehmlichen Lösung zu kommen, führt letztlich kein Weg an umfangreichen bauakustischen Maßnahmen im SO36 vorbei. Zentrum dieser Maßnahmen wird die Errichtung einer Schallschutzmauer neben unserem Gebäude sein. Das SO36 ist jedoch finanziell nicht in der Lage, die Kosten ( etwa 80.000€) für den Bau der Mauer zu tragen.
Ohne Unterstützung bedeutet dies das Ende des SO36.
30 Jahre SO36 in Kreuzberg
Seit 30 Jahren spiegelt sich im SO36 das wieder, wofür Kreuzberg geliebt und gehasst wird. Seit 1979 arbeiten wir im und mit dem Kiez für bezahlbare Kultur. 30 Jahre SO36, das heißt 30 Jahre kollektive, linke und schwullesbische Untergrundkultur in Zusammenarbeit mit unzähligen sozialen und politischen Projekten.
Das SO36 ist einer der wenigen Ausbildungsbetriebe im Kiez mit derzeit 6 Auszubildenden! Insgesamt sind es weit über 50 Menschen, die durch das SO36 in ihrem Kiez Arbeit haben, die vom und mit dem SO36 leben. Wir sind alt, jung, schwul, lesbisch oder andersrum, wir sind Punks und StudentInnen, JobberInnen und Festangestellte, Über- und Unterqualifizierte. Viele von uns haben einen sogenannten Migrationshintergrund, haben Wurzeln in Anatolien oder dem Maghreb, im Breisgau oder Cottbus.
Wir reden nicht nur davon - wir sind die kulturelle Vielfalt im Kiez! Wir sind keine neue Alternative zu Media-Spree und Umstrukturierung, wir sind schon lange hier und durch und mit uns ist Kreuzberg erst zu dem geworden, was es heute so außergewöhnlich und weit über die Grenzen Berlins hinaus bekannt macht.
Nach wie vor bedienen wir nicht nur Kommerz und aktuelle Trends - bei uns gibt es fast alles an Subkultur, von Punk und Hardcore über HipHop von und mit Jugendlichen aus dem Kiez bis zu schwullesbischem Standardtanz bei deutscher Schlagermusik. Ein Highlight ist unser monatliches KiezBingo zugunsten sozialer und politischer Projekte, für das Geschäfte und Kneipen aus der Umgebung die Gewinne sponsern.
Was wir wollen
Es war 30 Jahre lang kein Problem das SO36 so zu betreiben wie es ist. So wie die Hochbahn seit 100 Jahren durch den Kiez rattert und trotz Sanierung nachts immer noch lauter ist als wir, muss auch das SO36 erhalten bleiben. In den letzten Jahren hat sich auch bei uns einiges verändert. Durch vielfältige Investitionen zur Soundverbesserung sind wir effizienter und leiser geworden. Aber es gibt eine Grenze, an der es nicht mehr weiter geht. Wir können und wollen keine Konzerte und Partys auf Zimmerlautstärke veranstalten.
Bezirk und Stadt müssen eine Lösung finden! Es sind nicht die oft bemühten Sachzwänge, die dem Fortbestehen des SO36 im Wege stehen, sondern es ist eine politische Entscheidung. Wenn es möglich ist, Großprojekten wie der O2-World Millionen für infrastrukturelle Anbindung zu gewähren und Lärm-Sonderverordnungen zu erlassen, dann kann es nicht unmöglich sein, eine Lärmschutzmauer für das SO36 zu finanzieren.
Wir sind eine kulturelle, soziale und wirtschaftliche Bereicherung.
Deshalb fordern wir von Bezirk und Stadt:
· Gebt uns Geld für eine Schallschutzmauer, damit wir unsere Arbeit fortsetzen können.
· Es ist nicht an der Zeit dem SO36 Steine in den Weg zu legen, sondern Bedingungen zu schaffen, damit es weiter geht. Wir brauchen weder Lippenbekenntnisse noch Auflagen, sondern konkrete Unterstützung! Es geht um die Entscheidung für oder gegen unsere Kultur.
Wir sind laut und wir wollen es auch bleiben, nicht gegen, sondern mit unseren Nachbarn.
Wir werden nicht kampflos aufgeben.
Was du tun kannst:
Wir fordern eine politische Lösung, also muss die Politik auch erfahren, daß dieses Problem viele betrifft.
Laß sie es wissen, indem du ihnen eine mail schreibst! Schließlich ist dieses Jahr ein "Superwahljahr"!
1. Wir haben die e-mail liste jetzt runter genommen. Einige Parteien haben die Adresse abgestellt, andere uns angefleht, sie runter zu nehmen, weil sie wirklich schon alles in ihrer Macht stehende täten... wir werden sehen, ob sie Ihren Worten auch Taten folgen lassen. Vielleicht kommen wir auf eine Liste zurück, wenn es Not tut!
Aber vielleicht fallen euch ja noch andere Menschen ein, die davon wissen sollten? Abgeordnete eures Wahlkreises? Sonst wer?
Überhaupt, wir sind für jeden Vorschlag, jede Anregung und jedes Hilfsangebot dankbar!!
Die Grünen, Christian Ströbele und Franz Schulz kümmern sich bereits um eine Lösung.
Wir freuen uns und haben deshalb jetzt deren Adresse aus dem Verteiler entfernt...
Hier ein Entwurf, wie eine solche email z.B. aussehen könnte:
Sehr geehrte Damen und Herren,
wie ich gehört habe ist das SO36 aufgrund einer amtlichen Auflage zur Lärmreduzierung durch den Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg akut schließungsbedroht. Aufgrund dieser Anordnung scheinen nur bauliche Maßnahmen (Schallschutzmauer) den Erhalt des SO36 zu sichern.
Meiner Meinung nach ist es die Aufgabe des Bezirks Rahmenbedingungen für ein Nebeneinander von Kita und Kultur, Wohnen und Nightlife in Kreuzberg zu schaffen!
Ich fordere Sie als politsch Verantwortlichen auf, finanzielle Mittel für eine Schallschutzmauer zur Verfügung zu stellen, damit das SO36 als sozio-kultureller Ort dem Kiez erhalten bleibt!
Mit freundlichen Grüßen,
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| Brunnen183 lebt! |

23.1.: Demo 17.00 Uhr Revaler Str.
Einen Schwerpunkt der Demo bildet die Kritik an der gezielt eingesetzten Propaganda des Axel Springer Verlags. Vor der Räumung wurden "Linke Terrornester" herbeifantasiert, in denen "Krawallchaoten" und "Hassbrenner" leben sollten. Dadurch wurde der Weg für Berlins Innensenator Körtings Kampfansage gegen alle linken Strukturen der Weg geebnet.
Sammelpunkt: 17.00 Uhr Revaler Str./Warschauer Str. (Richtung Oberbaumbrücke). Start der Demo 18.00 Uhr (pünktlich - die "autonome halbe Stunde" ist vorher). 1. Kundgebung: Liegenschaftsfonds / Warschauer Str.; Mühlenstraße bis Stralauer Platz; 2. Kundgebung: zw. "Silvesterbesetzung" und Maria in die Köpenicker Str. bis Adalberstraße; 3. Kundgebung vor der kurzzeitig von "Schwarzer Kanal" besetzten Schule; weiter auf Adalbertstraße in Oranienstraße; 4. Kundgebung: Oranienplatz; über den Moritzplatz hinaus bis Rudi-Dutschke-Str.; 5. Zwischenkundgebung vor dem Axel Springer Verlag; auf der Kochstraße bis Checkpoint Charlie, in Friedrichstraße rein bis Zimmerstr.; 6. Kundgebung vor dem Abgeordnetenhaus von Berlin in der Niederkirchener Str.; über die Stresemannstraße, in die Wilhelmstr. vorbei am Tommy-Weisbecker-Haus; weiter bis Mehringdamm, in die Yorckstr.; 7. Kundgebung "Bezirksvorordneten Versammlung Friedrichshain-Kreuzberg“; Endpunkt der Demo ist vor der Yorck59.
Zieht euch warm an zu dieser eiskalt servierten Demo. Für Durchsagen zur Demonstration, für die Kundgebungen und für Musik, die das Herz der Insurrektionärinnen erwärmen soll, wird ein Lautsprecherwagen verwendet. Anstelle der Standard-mp3-CD haben sich Menschen Gedanken zur sinnvollen Beschallung gemacht. Wir finden es wichtig unser Anliegen mit kurzen Redebeiträgen darzustellen, die auch gehört werden können.
Anmeldung von Redebeiträgen bitte an brunnen183@riseup.net. Weitere Infos zur Demo und zur Aftershow-Party: Link. Während der Demonstration wird ein Newsticker mit Live-Updates geschaltet auf Link.
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| Jede Räumung hat ihren Preis! |

Liebig 14 verteidigen!
Die Liebig 14, eines der letzten ehemals besetzten politischen Wohn- und Kulturprojekte in Berlin, steht kurz vor der Räumung. Seit dem 13. November liegen für alle Einzelmietverträge des Hauses Räumungstitel vor.
Seit der Besetzung 1990 ist die Liebig 14 Teil autonomer Infrastruktur in Berlin. 1992 erlangte das Hausprojekt durch die Wohnungsbaugesellschaft Friedrichshain (WBF) Verträge. 1999 wurde das Haus schließlich an die privaten Investoren der LiLa GbR verkauft. Offizielle Eigentümer sind somit die beiden Gesellschafter Edwin Thöne und Suitbert Beulker, welche seit Jahren versuchen die Bewohner_innen mit skurrilen, teils illegalen Maßnahmen loszuwerden.
Aus linksradikaler Sicht fällt die Liebig 14 unter die Definition eines "Freiraums“ innerhalb der kapitalistischen Gesellschaft. Auch wenn - selbstkritisch betrachtet - manche Ansprüche nicht immer erfüllt werden, so bieten sie trotzdem Raum, das Leben bestmöglich jenseits gesellschaftlicher Unterdrückungsmechanismen zu gestalten. Doch geht es nicht darum eine eigene kleine Welt aufzubauen sondern auch Orte zu schaffen in denen Widerstand gegen herrschende Verhältnisse organisiert werden kann.
Die drohende Räumung der Liebig 14 ist ein Angriff auf uns alle, und wir haben nicht vor, dies ohne weiteres hinzunehmen. Um eine Räumung zu verhindern, werden wir (WBA) die Infrastruktur (Ticker, Infotelefon, Infopunkt, etc.) stellen - Aktionen sollen von allen kommen. Um den Verantwortlichen der Politik und Justiz klar zu machen dass eine Räumung eine verdammt teure Sache sein kann wollen wir am dezentralen Konzept festhalten. Da wir uns bewusst darüber sind, dass wir bei einer Räumung einer technisch überlegenen Staatsmacht gegenüberstehen und es für fast unmöglich halten, die Bullen direkt am Haus aufzuhalten sehen wir uns dazu gezwungen auszuweichen und uns stattdessen auf andere, dezentrale Angriffspunkte konzentrieren. Wir denken, dass es richtig ist die konkreten Verhältnisse, die Menschen ausgrenzen und unterdrücken nicht nur zu kritisieren, sondern auch anzugreifen.
"Jede Räumung hat ihren Preis - wir bestimmen welchen! Kapitalismus abschaffen! Wir bleiben Alle!"
Quelle: WBA - Wir bleiben alle!
Weitere Infos unter Link...
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| hilfe hilfe ! das insekteum weint |
hi friends of the insekteum !
i need help, please contact me when you wanne help me
for packing a.s.o . for helping find rooms quickly cause i have to
go out at the end of dezember.
i need big storage room, maybe 80qm.
or a shop or ...
i will make some insect out selling performances,
will do a last clubevent there at the 30th of december!
with the band ´coffee shop` live !
there are much things i can change for your work,
i will give presents and all you need, want or for what you do.
inox kapell
hallo freunde des insekteums !
ich bitte euch um hilfe !!
bitte alle die helfen koennen beim packen oder einpacken oder
schleppen melden sich bitte !!!!!
es gibt zum tausch viele dinge hier !!
ich brauche immer noch räume, es wird knapp,
es sind noch keine konkreten räume da !
ende dezember muss alles raus sein !!
würde gerne in neukoelln bleiben, schau aber jetzt auch wedding und moabit durch.
mein herz weint !
inoxkapell@gmx.de
017626256703
pflügerstr. 70
12047 berlin
Link
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| Warnung vor Studie zur Gewalt am 1. Mai in Berlin |

Rote Hilfe e.V. warnt vor Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam der Freien Universität (FU) Berlin unter Leitung von Prof. Dr. Klaus Hoffmann-Holland, welches im Auftrag des Berliner Innensenats und Verfassungsschutzes eine Studie über sogenannte "Gewalt am 1. Mai 2009" ausarbeitet. Rote Hilfe e.V. ruft ausdrücklich dazu auf dem Forschungsteam keine Interviews zu geben!
Der Innensenat hat an der FU Berlin eine Studie zur Gewalt am 1. Mai in Auftrag gegeben. Wie schon bei der Studie des Verfassungsschutzes "Im Fokus: linke Gewalt in Berlin" sollen auch bei dieser Studie "Ermittlungsverfahren nach Festnahmen" die Grundlage bilden.
Um der Forschungsarbeit darüber hinaus einen neuen, "ausgewogenen" Anstrich zu verleihen, sollen im Rahmen der Studie Interviews mit am 1. Mai "Beteiligten (auch nicht straffälligen Personen)" geführt werden. Die Interviews sollen zwar angeblich "anonym" gehalten werden, allerdings geht es offensichtlich darum, mehr Informationen über Strukturen der Linken ("mittelbare und unmittelbare politische Bezüge") zu sammeln. Eine Aufgabe die eigentlich vom Verfassungsschutz ausgeübt wird.
Weitere Infos unter Link
Quelle: Stressfaktor
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| Unser Haus wurde geräumt – aber die Brunnen183 lebt. |
Vorangegangen waren Hetzartikel der Springer-Presse und Konsorten, die uns sowie die Liebig14, die Rigaer94 und weitere Hausprojekte in einem Zusammenhang mit „Hassbrennern“ und „Krawallchaoten“ bis hin zur mg stellten und ein „Terrornest“ herbeischrieben. Innensenator Körting und Polizeipräsident Glietsch stehen unter Druck und nutzten diesen herbeigeschriebenen Sinnzusammenhang um Handlungsfähigkeit und Stärke zu suggerieren. Das es nicht zu Stein- oder Molliwürfen aus dem Haus heraus kam, bedauern sie vermutlich. Vor diesem Hintergrund erscheinen die „Warnungen“ durch anonyme Anrufe und Emails an die Bewohnerinnen in einem völlig anderen Licht. Ausschreitungen sollten provoziert werden, um der vorangegangenen Medienhetze ein Grundlage nachzuliefern. Daher rückten die Bullen auch mit einem ganzen Schwarm JournalistInnen an.
Selbst mit diesem Großaufgebot an Polizistinnen ist es ihnen nicht gelungen alle Bewohnerinnen einzufangen. Auf den Dächern fand unbeobachtet von der Menge vor dem Haus ein Parcoursrennen statt. 2 Personen ließen sich festnehmen, nachdem sie auf dem Weg aus einer Tiefgarage umzingelt wurden. Eine Person brachte sich mit einem Sprung aus 6 Meter Höhe, vom Dach eines Supermarktes und an einen Baum in Sicherheit. Das SEK war wohl zu langsam. Bullen sind weder besonders schnell, intelligent noch gut ausgebildet, deshalb treten sie immer in Massen auf.
Genauso wie bei der Räumung der Yorck59 handelte es sich um eine widerrechtliche Räumung. Dies werden die Gerichte im Nachgang mit hoher Wahrscheinlichkeit bestätigen. Doch ebenso klar ist, dass das keine
weiteren Auswirkungen haben wird. Für uns als Bewohnerinnen steht fest: Legal, Illegal, Scheißegal!
In der Presse ist die Rede von 21-23 Bewohnerinnen. Tatsächlich lebten in diesem Haus 47 Personen. Einige verließen aus wichtigen Gründen bereits vorher das Haus. Andere waren gerade außer Haus, als die Polizei anrückte. Und alle müssen nun irgendwo unter kommen, denn der Winter steht vor der Tür.
Für die Brunnen183 kann es kein Ersatzobjekt geben. Denn die Außenwirkung des Projektes im Zentrum Berlins war enorm: bunt, antikapitalistisch, liebenswert. Es war Teil des Kiezes und mit dem berühmten Umsonstladen wurde eine praktische Alternative zum kapitalistischen Verwertungssystem geschaffen.
Die Nutzerinnen gaben sich zuletzt die Klinke in die Hand, ein stetes Kommen und Gehen, Bringen und Mitnehmen. Auch die selbstorganisierte Weitergabe von Essenslieferungen der Tafel e.V. zog immer mehr Nutzerinnen aus der Nachbarschaft und darüber hinaus an.
Die Brunnen183, eines der letzten besetzten Häuser Berlins ist verloren. Die Liebig14, die Rigaer94, der Schwarze Kanal noch nicht. Für uns steht fest. Den Verbalradikalismen müssen nun Taten folgen, ansonsten sind sie die nächsten die geräumt werden und der Traum ist aus.
Wir rufen auf:
Runter von der Couch und raus auf die Straße! Demonstrationen sind wichtig – befreite Demonstrationen sind besser, denn solange diese in einem Bullenspalier laufen müssen, sind unsere Inhalte schwer vermittelbar. Nicht verhinderbare direkte Aktionen sind die Ausdrucksform die wir uns wünschen. Egal ob bei einem Weihnachtsempfang, einer Preisverleihung oder einer Pressekonferenz lasst den Verantwortlichen, lasst den Wowereits, Körtings und Glietschs keine ruhige Minute mehr. Das wird sie stärker unter Druck setzen, als 50 oder 500 verletzte Polizisten. Wir hoffen auf die gesamte Palette der Möglichkeiten – es muss nicht alles in den mit Bullen zugeschissenen Szenekiezen laufen – Berlin hat viele Straßen die nicht rund um die Uhr unter Beobachtung stehen und in denen der Polizeistaat bereits Alltag geworden ist. Bremen, Hamburg, Dresden es gibt viele Städte in denen Menschen aktiv werden können.
Merry Crisis And A Happy New Fear!
angekündigte Aktionen:
3.12. Brunnen183-Soli-Vokü – 20:00 Uhr
Aktion als erneute Antwort auf die Räumung vom 24.11. vor den zugeschweißten Türen des Umsonstladens. Bringt ebenfalls Klamotten und Gegenstände, die ihr nicht mehr braucht zum Tauschen oder Abstellen vor dem Umsonstladen mit, sodass das Prinzip des Ladens, trotz Räumung aufrechterhalten werden kann! Die Einnahmen aus der Vokü werden zur Repressionskostendeckung genutzt.
5.12.: Demo - 20.00 Uhr, "Wer Wind säht, wird Sturm ernten!"
Sie startet Proskauer Ecke Rigaer Straße und soll dann über den Bersarin Platz und Warschauer Straße nach Kreuzberg führen (Falckenstein Str.-Wrangel - Skalitzer) und dort am Lausitzer Platz enden.
Updates und Infos:
Link
Link
Mobivideo:
Link
Quelle:Indymedia Link
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| shoutbox |
Die Shoutbox ist kurzfristig deaktiviert.
Ich arbeite daran.
Lemming
update - erledigt
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| Protestaktion: Polizei verhaftet Vegetarierer |
Protestaktion - Polizei nimmt Vegetarier fest
Berlin (dpa/bb) - Eine Gruppe von Vegetariern ist in Berlin bei einer Protestaktion festgenommen worden. Die fünf Männer und drei Frauen im Alter zwischen 19 und 32 Jahren wurden von der Polizei überrascht, als sie am Sonntag gegen 13.00 Uhr in der Kreuzberger Wrangelstraße mit Farbe und Schablonen Sprüche gegen das Essen von Fleisch auf den Bürgersteig sprühten. Das teilte die Polizei am Montag mit. Die Personalien der acht Verdächtigen wurden festgestellt, dann entließ die Polizei sie wieder. In der Wrangelstraße gibt es das einzige McDonald's-Restaurant in Kreuzberg. Dagegen gibt es immer wieder Proteste.
Quelle: Berliner Morgenpost Newsticker - 16.11.2009
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