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Autor Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
Administrator



Beiträge: 113
Herkunft: 41179 Rüsselland
Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 21-01-2007 15:57
Acht TIPPS für Radfahrer
Radfahren kann jeder. Trotzdem sollten einigen Dinge beachtet werden, bevor man losradelt:
1 Das Fahrrad muss sich in technisch einwandfreiem Zustand befinden und der Straßenverkehrszulassungsordnung entsprechen, also mit allen wichtigen Teilen ausgerüstet sein.
2 Das Fahrrad muss auf die individuellen Körpermaße abgestimmt sein. Wichtig ist unter anderem die richtige Sattelhöhe und die richtige Rahmenhöhe.
Beim Sitzen auf dem Sattel sollte das untere Pedal bei durchgestrecktem Bein mit der Ferse erreichbar sein.
Folgende Richtwerte haben sich in der Praxis bewährt:
Körpergröße
Rahmengröße
160 - 165 cm
51 - 53 cm
165 - 170 cm
53 - 55 cm
170 - 175 cm
55 - 57 cm
175 - 180 cm
57 - 58 cm
180 - 185 cm
58 - 59 cm
185 - 190 cm
59 - 61 cm
190 - 195 cm
61 - 63 cm
über 195 cm
63 cm u. mehr
3. Die Bekleidung darf die Bewegung nicht behindern, muss Schutz vor Witterungseinflüssen bieten und sollte für die übrigen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar sein.
4. Der Radfahrer muß sein Rad beherrschen, um sicher am Straßenverkehr teilnehmen zu können.
5. Jeder Radfahrer sollte die Straßenverkehrsregeln kennen und auch unbedingt befolgen.
6. Länger Touren und Urlaubsfahrten müssen gut vorbereitet sein.
7. Jeder Radfahrer sollte stets Adresse und Geld für den Notfall mitführen. Die Mitnahme von Luftpumpe und Flickzeug ist zu empfehlen.
8. Alle Verkehrsteilnehmer sollten mit einer Haftpflichtversicherung abgesichert sein.


Wascht Euch nicht die Füße bevor ihr Büffel jagd!

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auf anfrage http://www.freakforce.net/doctorrobert.htm
Autor Bemaßung: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
Administrator



Beiträge: 113
Herkunft: 41179 Rüsselland
Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 21-01-2007 16:07
Bemaßung

Oft werden bei den Geometrieangaben von Fahrradkomponenten eine Menge Begriffe genannt, von denen kaum einer weiß, was wirklich welchem Maß entspricht. Damit euch das in Zukunft nicht mehr passiert, bieten wir euch hier eine Übersicht

Bild:


Bezeichnungen - Relationen
Eigenschaften
1
Rahmenhöhe / Sitzrohrlänge

groß: 600mm
klein: 400mm
- ergibt sich aus deiner Schrittlänge
2
Radstand

lang: 1100mm
kurz: 1050mm
- bestimmt das Fahrverhalten des Bikes
- ein kurzer Radstand macht das Bike wendiger
3
Kettenstrebenlänge
- bestimmt auch masgeblich das Fahrverhalten
- je kürzer desto wendiger ist auch hier das Bike
- bei einer längeren Kettenstrebe fährt es sich allerdings besser im Wiegetritt
4
Vorbaulänge

lang: 120mm
kurz: 80mm
- hängt in erster Linie von der Länge deiner Arme ab
- ein kurzer Vorbau sorgt für ein gutes Lenkverhalten, ein langer für guten Geradeauslauf
5
Steuerohrlänge
- dieser beeinflusst u.a. deine Sitzhaltung
- er bestimmt die Sattel-Lenker-Überhöhung, dies ist allerdings auch mit Spacern nachkorrigierbar
- bei langem Steuerohr sitzt du aufrichter
6
Oberrohrlänge

lang: 600mm
kurz: 560mm
- beeinflusst masgeblich deine Haltung auf dem Bike
- je länger desto getreckter sitzt du
7
Lenkwinkel

steil: 72°
flach: 68°
- bestimmt enorm das Lenkverhalten
- je steiler der Lenkwinkel desto direkter ist das Lenkverhalten
- bei flachen Lenkwinkeln ist der Geradeauslauf besser
8
Sitzwinkel

steil: 74°
flach: 70°
- beeinflusst wie weit hinten sich der Körperschwerpunkt befindet (flach=hinten)
- je weiter hinten der Schwerpunkt ist desto besser lässt sich z.B. das Vorderrad ausheben


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Editiert von robert am 04-02-2007 19:07
auf anfrage http://www.freakforce.net/doctorrobert.htm
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
Administrator



Beiträge: 113
Herkunft: 41179 Rüsselland
Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 21-01-2007 16:27
Bremssystemvergleich

V-Brake:

Vorteile:
leichte Wartung und Montage
- relative preiswert
- geringes Gewicht
- hohe Bremskraft
- leichte Abstimmung

Nachteile:
Felgenverschleiß
- eventuell Quietschen
- Bremsleistung bei Nässe

Scheibe

Vorteile:
enorme Bremsleistung
- kein Felgenverschleiß
- wartungsarm
- geringe Handkräfte

Nachteile:

hoher Preis
- hohes Gewicht
- Schleifen
- Quietschen bei Nässe
- Notreparatur schwierig

Hydraulik
Vorteile:
gute Bremsleistung
- gut dosierbar
- wartungsarm
- einfach einzustellen
Nachteile:

Montage aufwendig
- hohes Gewicht
- teuer
- Reparaturen aufwendig


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Editiert von robert am 04-02-2007 19:04
auf anfrage http://www.freakforce.net/doctorrobert.htm
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
funfietser
Mitglied



Beiträge: 5
Herkunft: heinsberg
Mitglied seit: 22.01.07
Geschrieben am 23-01-2007 22:45
wenn jemand fragen hat: mountainbiking is mein hobby. hab schon viel an mtb´s geschraubt.
bei problemen, einfach melden. stehe gern zur verfügung


lets ride - freeride
349122405
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
Administrator



Beiträge: 113
Herkunft: 41179 Rüsselland
Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 04-02-2007 18:27
Grundausstattung Werkzeug (Beispiel)


Bezeichnung

Werkstatt Preis
Montageständer Tacx T3025 CycleSpider Pro × 175,00
Einsteiger- Werkzeugkoffer mit Fahrrad- Spezialwerkzeug × 50,00
Zentrierständer Tacx T3175 Exact × 46,00
Standpumpe SKS Rennkompressor mit Ersatzgummis × 55,00
2 hochwertige Nippelspanner (Park Tool) × 17,00
Pedalschlüssel Tacx T4460 × 12,00
Bowdenzugzange × 30,00
FAG-Tretlagerschlüssel ×30,00
Kettennieter Tacx mit Ersatzstiften × 15,00
Schiebelehre × 12,00
Stahllineal 50 cm
× 8,00

für den persönlichen Gebrauch (auch für die Werkstatt)

normaler Nippelspanner (Spokey Hobby rot) × 5,00
1 Satz normaler Inbusschlüssel × 5,00
1 Satz Maul/Ringschlüssel 15,00
1 Satz Schraubenzieher 15,00
Drahtbürste und Kupferdrahtbürste 5,00


Bild:

Fahrradwerkzeug

Vieles am Fahrrad kann durchaus mit handelsüblichem Werkzeug repariert werden, wenn man das nötige Fachwissen besitzt.
Allerdings gibt es etliche Bauteile, deren Pflege oder Montage ohne Spezialwerkzeug unmöglich ist. Dies beginnt bereits bei so trivialen Dingen wie der Montage der Pedale, die ohne Pedalschlüssel der SW 15 fast unmöglich ist.

Multitool

Speziell für Reparaturen unterwegs wurden Multitools entwickelt. Diese können vollwertiges Werkstatt- Werkzeug aber nicht ersetzen, weil sie kleinere Hebelarme haben und oft von minderwertiger Qualität sind.
Üblicherweise werden in einem Multi-Tool die gängigen Inbusse, 2 Schraubenzieher, manchmal auch Ringschlüssel, Nippelspanner sowie Kettennieter und Reifenmontierwerkzeug vereinigt. Die Preise bewegen sich von weniger als 10 bis zu deutlich über 50 Euro, die Qualität ist meist dem Preis angemessen. Teuer, aber auch gut sind die Werkzeuge der amerikanischen Firma "Park Tool", welche auch professionelles Werkstattwerkzeug für Fahrräder, Montageständer und anderes Zubehör herstellt.
Bild:

Bild:

Sehr praktischer und leichter Schlüssel für alle gängigen Inbus- Größen sowie Schraubenzieher und Ringschlüssel 8 / 9 / 10 Schön stabil, sowas sollte man immer dabei haben, man kommt allerdings an einige wenige Stellen nicht heran. Der Schlüssel ist rostfrei.
Bild:


So schnell, wie dieses billige Werkzeug für 10 Euro rostet, so schnell geht es auch kaputt. In dieser Preisklasse wird man kaum was brauchbares finden
In der Not ist es sicher besser als gar nichts, zum Lösen oder Festziehen eines Vorbaus aber meist ungeeignet, weil es zu schnell verbiegt oder bricht.

Bild:


Eine Nummer besser sind Multi-Tools der mittleren Preisklasse um 25 Euro.
Der Stahl ist zwar vernickelt oder verchromt, aber nicht rostfrei. Die Dinger sind bei guter Behandlung wesentlich besser als die billigen Modelle, aber oft nicht bis zum Ende durchdacht. Bei diesem Modell von Sigma fallen die Reifenmontierhebel z. B. von allein ab, weil sie nur aufgesteckt sind.
Die Ringschlüssel sind aufgrund ihrer Schlankheit etwas weich und lassen sich nicht überall einsetzen.

Ab ca. 50 Euro bekommt man gutes Werkzeug. Dieses Multi-Tool von Park Tool ist hochwertig, aus rostfreiem Stahl.
Die Reifenmontierhebel sind fester Bestandteil des Tools und deshalb praktischer als beim vorigen Beispiel. Auch wenn die Achsbolzen aus rostendem Stahl gefertigt sind, ist doch das eigentliche Werkzeug Edelstahl.
Die Rutschverbindung der beiden Hälften hält wirklich und der Kettennieter ist echt brauchbar, der Nietbolzen ist wie bei Park Tool üblich, austauschbar. Ein dreifacher Nippelspanner, der relativ exakt gefertigt ist, kann unterwegs sehr nützlich sein. Wenn man dieses Werkzeug nicht gerade täglich in der Werkstatt einsetzt, hält es ewig. Sogar ein Zoll- und Zentimetermaß ist angebracht. Es gibt eine Kleinigkeit, die Sigma besser gelöst hat: dort kann man die Ringschlüssel arretieren.
Was nun fehlt, ist nur noch ein Multi-Tool von Campagnolo oder Rohloff, das wird dann sicher 200 Euro kosten, aber wahrscheinlich unkaputtbar sein.


Verbrauchsmaterialien, Kleinteile


Bild:


Schmierfett
Kettenfett
WD-40
Bremsenreiniger
Putzlappen und Zahnbürsten
Schraubensicherung mittelfest
Schrauben M5 x 12/15/20/35 mit selbstsichernden Muttern und Unterlegscheiben
Kabelbinder
Isolierband
Flickzeug
Spezialwerkzeug
Kettenlehre
Allgemein benutzt man als Kettenlehre den Rohloff Kaliber, wie er funktioniert, steht bei Kettenschaltung einstellen.


Kettennieter


Bild:

Als Kettennieter wird ein Werkzeug bezeichnet, mit dem Fahrradschaltungsketten geschlossen und geöffnet werden. Der Name ist irreführend, weil bei den üblicherweise verwendeten Werkzeugen nicht genietet wird – das Werkzeug schiebt nur den Kettenbolzen in die Kette beziehungsweise aus ihr heraus.
Es gibt verschiedene Bauformen, auch sehr kleine Werkzeuge für Reparaturen unterwegs (Multi-Tool). Einige hochwertige Modelle besitzen einen wechselbaren Nietstift, dieser verbiegt leicht bei unsachgemäßem Gebrauch.

Bild:

Will man eine Kette später wieder verwenden, empfiehlt es sich, den Bolzen nicht ganz herauszudrücken, sondern in der äußeren Lasche zu belassen.
Früher wurden Schaltungsketten immer vernietet, weil die Fertigungstoleranzen vor einigen Jahrzehnten noch zu groß waren, um die Stifte nur einzuschieben. Dazu wurde das Fahrrad auf die Werkbank gelegt und mittels eines Stahlklotzes sowie Durchschläge und Körner geöffnet oder geschlossen.
Es existiert auf dem Markt nur ein Werkzeug, das Ketten wirklich vernietet, dies ist der Rohloff-Revolver.



Montageständer


Bild:


Ein Montageständer ist eine Vorrichtung zum Erleichtern der Reparaturarbeiten am Fahrrad. Es gibt sowohl fest am Boden verankerte als auch transportable Modelle. Die Befestigung des Fahrrades erfolgt meist durch eine Klemmvorrichtung. Herkömmliche Montageständer eignen sich nur für Fahrräder mit normaler Rahmengeometrie. Ausgefallene Rahmen lassen sich manchmal nur schwer oder gar nicht am Ständer befestigen. Aus diesem Grund haben sich im Werkstatteinsatz weitgehend Modelle durchgesetzt, die das Fahrrad an der Sattelstütze einklemmen.


Nippelspanner

Ein Nippelspanner, auch Speichenspanner oder Speichenschlüssel genannt, ist ein Werkzeug, um die Speichennippel, spezielle Vierkant-Hülsenmuttern, von Fahrrad- oder Motorrad-Laufrädern zu spannen oder zu lösen und so durch Veränderung der Speichenspannung die Räder zu zentrieren.
Mit Hilfe des Nippelspanners kann bei Fahrradspeichen die Spannung der Speichen an den Speichennippeln verstellt werden. Diese sitzen mit einem Gewinde auf den Speichen und lassen sich durch den Speichenschlüssel per Drehung verstellen. Häufigste Einsatzgebiete sind das Entfernen eines Rundlauffehlers (umgangssprachlich auch „Acht“ oder „Achter“ genannt), das „Entbiegen“ einer verbogenen Felge, und das neu Einspeichen. Bei der Benutzung sollte darauf geachtet werden, sich langsam und gleichmäßig an das Ergebnis heranzutasten, sonst kann leicht aus einem Seitenschlag ein Höhenschlag werden.
Einfache Spanner fassen den Nippel an zwei Ecken, nippelschonender sind Modelle, die über drei Ecken drücken. Es gibt verschiedene Größen, gängig sind:
0,127" (3,23 mm)
0,130" (3,30 mm)
0,136" (3,45 mm)


Rohloff Revolver


Der Rohloff-Revolver ist ein Kettennieter des deutschen Herstellers Rohloff. Er ist ein Werkzeug zum Öffnen und schließen von Fahrradketten.
Mit dem Werkzeug werden Schaltungsketten der Größe 1/2" x 3/32" bearbeitet. Alle anderen Kettennieter schieben lediglich den Kettenbolzen in oder aus der Kette, der Rohloff-Revolver ermöglicht zusätzlich das echte Vernieten der Kette und die Kennzeichnung des vernieteten Gliedes. Mit nicht ausreichend geeigneten Werkzeugen kommt es leicht zu Montagefehlern wie z.B. Beschädigung des Bolzensitzes in den Laschen oder unzureichendem Bolzenüberstand. Diese Fehleinstellungen können zum Reißen der Kette führen.

Bild:


Wascht Euch nicht die Füße bevor ihr Büffel jagd!

www.myspace.com/ruesselmonster


Editiert von robert am 04-02-2007 19:27
auf anfrage http://www.freakforce.net/doctorrobert.htm
Autor RE: Begriffe aus der Fahrradwelt
robert
Administrator



Beiträge: 113
Herkunft: 41179 Rüsselland
Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 04-02-2007 19:32
Begriffe aus der Fahrradwelt (unvollstänig - wird
erweitert)


Abstandhalter
Bringt Autofahrer dazu, Abstand von Radfahrern zu halten. Besonders für Kinder geeignet, um diese besser vor dem Straßenverkehr zu schützen. Abstandhalter fürs Fahrrad leisten sehr gute Dienste in Sachen
Sicherheitsabstand.

Airlines
Das Airlines Schaltwerk funktioniert selbst unter widrigsten Bedingungen tadellos. Die Technik des Airlines Schaltwerk ist vom Feinsten, eine echte Revolution auf dem Downhillmarkt. Auf Grund des Druckluftprinzips sind
Schaltkräfte praktisch nicht relevant und die Wartung wird eigentlich überflüssig. Neuartig ist, dass zwei Schalthebel mitgeliefert werden. Das Airlines Schaltwerk ist ideal für Downhillfahrer, denn es funktioniert bei größtem Schmutz und Nässe immer noch perfekt.

Alufelgen
Alle relativ neu produzierten Fahrräder besitzen Felgen aus Aluminium. Im eigentlichen Sinne ist die Felge nur der äußere Ring, der durch den Radkranz mit dem Radflansch verbunden ist. Heute werden diese aber meist aus einem Stück gefertigt. Alufelgen sind leichter als Stahlfelgen und nicht rostanfällig. Des weiteren erzielen sie in Verbindung mit Scheibenbremsen eine bessere Wirkung.

Ambrosio
Ambrosio gehört zu den führenden Marken für Felgen und Laufräder. Das Unternehmen produziert in Italien.

Avid
Die Firma Avid zeichnet sich besonders durch Ihre qualitativ hochwertigen Fahrradbremsen aus. Bremsgriffe, Bremsklötze, V-Brakes, Scheibenbremsen, hydraulische Festsattelbremsen und vieles mehr zum Thema Bremsen, finden Sie bei Avid. Mit einer Bremse von Avid erwerben Sie höchste Qualität verbunden mit sportlichem Design.

Barends
Barends sind an den Enden des Lenkers befestigte Rohrstücke, welche zusätzlich als Griffe dienen. Andere Namen für Barends sind Lenkerhörnchen, Bull Horns oder Power Sticks. Barends ermöglichen eine bessere Fahr- und Handhaltung.

Behindertenfahrräder
Behindertenfahrräder sind speziell gefertigt und meist als Dreiräder angelegt. Dadurch wird behinderten Menschen das Balancehalten erspart, was übrigens auch vielen älteren Menschen zunehmend schwer fällt. Querschnittsgelähmte Menschen besitzen Räder, welche zusätzlich einen Antrieb besitzen, welcher mittels Hand-Pedalen erreicht wird. Das Tretlager befindet sich dann auf Höhe des Lenkers und treibt eine Kette an. Blinde Menschen sind meist auf Tandems angewiesen.

BMX
BMX bedeutet Bycicle MotoCross. 1960 entstand die Sportart in den Vereinigten Staaten. Kleine Räder wurden mit einem Motorradlenker ausgestattet und bekamen entsprechende Bereifung. Auf einem 20“-Fahrrad (20 - Zoll – Laufräder) werden dabei Stunts und Kunststücke aufgeführt. Anfangs ging es wie beim Motocross, einen mit Hürden und Steilkurven versehenen Parcours am Schnellsten zu bewältigen.

Brakebooster
Brakebooster (Bremskraftverstärker) stabilisieren Anlötsockel von Cantilever Bremsen über einen hufeisenförmigen Bügel. Allerdings wird die Dosierung der Bremse schwieriger. Mit zunehmender Erfahrung des Radfahrers, kommt es jedoch immer seltener zu einem „Überbremsen“.

Bremse
Die Bremse ist das Element des Fahrrades, die für eine Reduzierung der Geschwindigkeit sorgt. Sie funktioniert nach dem Prinzip der Reibung – meist läuft dies in Form zweier Bremsgummis seitlich an der Felge ab, über Bremsbeläge oder mittels eines Bremsgummis, der von oben auf den Reifen wirkt. Die bekanntesten Bremsen sind: Altenburger-Bremsen -Cantileverbremse -Hydraulikbremse -Innenbackenbremse -Mittelzugbremse -Nabenbremse -Nockenbremse -Rollenbremse -Scheibenbremse -Seitenzugbremse -Trommelbremse -V-Bremse

Carbon
Carbon wird mittlerweile im Profibereich bei fast allen Fahrradkomponenten verwendet, da es extrem leicht ist uns somit das Fahrrad auf ein Minimum an Gewicht reduziert werden kann. Nachteil: Carbon ist ein sehr steifer Faserstoff, der bei Extrembelastung leicht bricht.

Chrom
Chrom ist ein stahlgraues, anlaufbeständiges hartes Metall, das in seinem ursprünglichen Zustand zäh, form- und schmiedbar ist. Hauptsächlich als Schutz vor Korrosion (Rost) auf Stahlrohren, Hebel und anderen Komponenten angebracht

Citybikes
Citybikes besitzen dünnere Reifen als Mountainbikes. Sie eignen sich auf befestigten Straßen bei geringerer Geschwindigkeit, so z.B. für Einkaufsfahrten oder andere kürzere Strecken. Rahmen und andere Komponenten sind auf Robustheit ausgerichtet und Lasten, wie Einkäufe und Kindersitze sind ohne Probleme zu befestigen und zu transportieren.

Clipless Pedale
Clipless Pedale besitzen keine Pedalriemen. Sie erfordern entsprechende Schuhe, welche zu den System-Pedalen passen. Ähnlich wie bei Skibindungen werden die unter Sohle angebrachten Teile in die entsprechende Vorrichtung auf den Pedalen eingeklickt. Clipless Pedale sind nur für sehr gute Radfahrer geeignet, da es bei ungeschicktem Gebrauch schnell zu Unfällen und schweren Verletzungen kommen kann.

Crossbikes
Crossbikes sind eine Mischform aus Rennrad und Mountainbike. Es werden Eigenschaften beider Radtypen im Crossbike vereint. Vom Rennrad hat das Crossbike beispielsweise die schmalen Reifen und das geringe Gewicht. Dem Mountainbike ähnelt es durch den sportlichen Sattel, den Reifen mit Profil und den V-Brakes oder Scheibenbremsen.

Diamantrahmen
Um 1885 hat sich die Diamantrahmenform entwickelt, welche seitdem zu den am meisten vorkommenden Rahmenformen bei Fahrrädern gehört. Den Namen bekam die Rahmenform durch ein falsche Übersetzung von "Diamond", was auch Raute bedeutet und die Form des Rahmens beschreibt. Diese Anordnung verhindert ein Scheren und vereinbart hohe Belastbarkeit mit leichter Bauweise.

Downhill
Downhill, auch Bergabfahrt genannt, ist eine Variante des Radsports. In einer möglichst kurzen Zeit soll eine mehr oder weniger steil bergab führende Strecke bewältigt werden. Die Downhill-Bikes sind vorrangig mit dem Ziel einer hohen Stabilität konstruiert. Downhill-Bikes sind voll gefedert, um eine möglichst gute Kontrolle bei gleichzeitig sehr hohen Geschwindigkeiten gewährleisten zu können.

Draisinen
Die Draisine wurde 1918 vom badischen Karl Drais in Mannheim als Reaktion auf Hungersnot und Pferdesterben nach der Tambora-Eruption erfunden und patentiert. So war das Zweirad-Prinzip erfunden worden Draisinen werden auch als Urahnen der Fahrräder bezeichnet. Bewegt wurde die Draisine durch das abwechselnde Abstoßen der Füße vom Boden.

Dual-Pivot-Bremsen
Kombiniert Eigenschaften von seitenzug- und Mittelzugbremse; Dual-Pivot-Bremsen sind kompakter als Mittelzugbremsen und gleichzeitig leistungsfähiger als Seitenzugbremsen

Dualslalom
Erstmals im Jahre 2000 wurde der Dualslalom bei den Mountainbike-Titelkämpfen in der Sierra Nevada als anerkannte Weltmeisterschafts-Disziplin durchgeführt. Dualslalom ist ein Downhill-Wettbewerb, bei welchem zwei Mountainbiker parallel einen Slalomkurs durchfahren. Der schnellere erreicht nach dem K.O.-System die nächste Runde.

Edelstahl
Edelstahl bezeichnet legierte und unlegierte Stähle, welche einen geringen Schwefel- und Phosphorgehalt besitzen. Im Alltag wird nur rostfreies Stahl als Edelstahl bezeichnet. Mischt man Edelstahl mit Chrom und Nickel, wird eine besonders hohe Korrosionsresistenz erreicht. Auf dem Fahrradmarkt wird Edelstahl bei Rahmenrohren verwendet, aber auch bei Schaltwerken und anderen Komponenten. Der Nachteil des Edelstahls liegt in seinem hohen Gewicht, weswegen beim Fahrradbau Aluminium und Kunststoff bevorzugt werden.

Einrad
Ein Einrad bezeichnet ein mit Muskelkraft betriebenes Pedalfahrzeug, welches sowohl als Sportgerät als auch als Artistengerät im Zirkus benutzt wird. Die Schwierigkeit liegt im Halten der Balance auf dem Einrad.
Elastomer Federungen
Elastomer Federungen sind weniger kompliziert als pneumatische Federungen oder solche mit Stahlfedern, da diese hydraulisch gedämpft werden müssen. Elastomere bezeichnen formfeste, aber elastisch formbare Kunststoffe. Bei Druck- und Zugbelastungen können sich Elastomere verformen, finden aber dann ihre ursprüngliche Form wieder.

Entfaltung
Unter Entfaltung versteht man in der Fahrradtechnik die zurückgelegte Strecke pro Tretkurbelumdrehung. Einfacher könnte man die Entfaltung als das Ergebnis des Radfahrens bezeichnen. Um die Entfaltung berechnen zu können, muss man den Laufraddurchmesser sowie die Übersetzung von Kettenblatt auf Ritzel kennen.
Fahrradmessen
Fahrradmessen sind z.B. die Internationale Fahrrad- und Motorradausstellung (IFMA) in Köln, die Mailänder Fahrrad- und Motorradausstellung (EICMA) und die Eurobike in Friedrichshafen.

Fahrradmuseen
In radsportbegeisterten Ländern wie Deutschland, Frankreich, Italien, der Schweiz, etc.. gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Fahrradmuseen. Z.B: Velorama in den Niederlanden, in Bad Brückenau an der bayerischen Rhön, in Vösendorf, in Sandnes in Norwegen...
Federbeine
Federbeine bezeichnen die Kombination von hydraulischen Dämpfern und pneumatischen Federn oder Stahlfedern.
Federgabeln
Federgabeln bezeichnen gefederte Gabeln für Fahrräder. Erst mit dem Aufkommen der Mountainbikes in den 90er Jahren fanden Federgabeln die Verbreitung im Massenmarkt. Die Federkomponenten werden in die Vordergabel des Fahrrades integriert. Federgabeln sollen den Fahrkomfort verbessern.
Felt
Felt Bicycles – diese Fahrradmarke ist letztendlich das Werk von drei außergewöhnlichen Männern. Felt kann auf eine lange, internationale Firmengeschichte zurückblicken. Ausgehend von 6 ausverkauften US- Radmodellen entwickelte sich eine Produktpalette mit 140 Millionen Modellen in 27 Ländern. Der Felt Erfolg zeigt sich durch seine Räder, individuell, haltbar, schnell und ganz besonders.
Gabeln
An den Enden der Gabel wird das Vorderrad befestigt. Über die Gabeln werden Lenkbewegungen auf das Vorderrad übertragen. Auf der Gabel liegen besonders hohe Belastungen, weswegen sie meist aus Stahl und selten aus Aluminium gefertigt werden.
Gabelkopf
Der Gabelkopf verbindet Gabelschaftrohr und Gabelscheiden. Manchmal wird der Gabelkopf in Feinguss gefertigt. Bei neueren Modellen werden Gabelscheiden und Gabelschaftrohr direkt miteinander verschweißt.
Gabelschaftrohr
Bestandteil der Gabel, ist über den Steuersatz drehbar mit dem Steuerrohr verbunden, nimmt den Vorbau auf
Giro
Die Firma Giro hat sich auf die Produktion von Helmen spezialisiert. Die Radhelme von Giro werden auf der ganzen Welt getragen. Die Fahrradhelme von Giro zeichnen sich durch ein modebewusstes Design, gute Passform und Funktionalität aus. Das Unternehmen Giro entwickelt ständig neue Ideen und setzt diese in immer innovativeren Helmmodellen um. Das Hauptquartier des Herstellers befindet sich in Santa Cruz, Kalifornien.
Gel-Sattel
Der Gel-Sattel besteht meist aus einer sich unter dem Sattel befindlichen Silikonschicht. Dadurch wird der Sattel bequemer und komfortabler und passt sich ideal an die anatomischen Gegebenheiten des Fahrers an.

Helm
Um bei einem Sturz beim Radfahren optimal geschützt zu sein, sollten Sie auch bei kurzen Strecken einen Helm tragen. Viele Kopfverletzungen hätten vermieden werden können oder wären weniger schlimm gewesen, wenn die Radfahrer einen Helm getragen hätten. Helme werden oft getestet und in den meisten Ländern existieren Normen für Fahrradhelme.
Hydraulikbremse
Die Kraftübertragung bei der Hydraulikbremse erfolgt über eine Flüssigkeit in einer Leitung (hydraulisch). Die Bremse wird nicht über einen Bowdenzug betätigt, sondern durch den per Bremsleitung übertragenen Öldruck. Hydraulische Bremsen sind im Vergleich zu mechanischen Scheibenbremsen weniger störanfällig.
Hyperglide
Hyperglide ist ein spezielles Schaltsystem von Shimano. Die besondere Kette-Ritzel Kombination ermöglicht ein schnelles Schalten bei voller Pedallast.
Hybrid
Als Hybrid bezeichnet man Fahrräder mit unterschiedlichen Einsatzbereichen.
Hohlkammerfelge
Die Hohlkammerfelge ist eine Aluminiumfelge mit hohlem Innenraum. Diese Profilart reduziert die Gefahr der Speichenbrüche deutlich.
Interglide
Interglide ist eine Weiterentwicklung des Hyperglide-Systems. Dabei handelt es sich um Schaltwerk von Shimano.
Indexschaltung
Bei einer Indexschaltung rasten die Gänge sofort ein, und das Suchen der entsprechenden Stellung und das feinfühlige Schalten werden überflüssig.
Innenlager
Das Innenlager bezeichnet das Lager am Fahrrad, in welchem die Tretlagerwelle gelagert ist. Das Tretlager ist das am meisten beanspruchte Lager am Fahrrad, das heißt hier wirken die meisten Kräfte.


Inbusschlüssel
Der Inbusschlüssel ist eines der wichtigsten Werkzeuge fürs Fahrrad. Es ist ein Innensechskantschlüssel für Innensechskantschrauben.
Innenbackenbremse
Innenbackenbremse ist ein andere Bezeichnung für die Trommelbremse. 1903 wurde die Trommelbremse von Louis Renault erfunden. Ein Vorteil dieser Bremse ist, dass die Bremsbacken durch das geschlossene Gehäuse besser vor Schmutz, Nässe und Staub geschützt sind.
Innenbackenbremse
Innenbackenbremse ist ein andere Bezeichnung für die Trommelbremse. 1903 wurde die Trommelbremse von Louis Renault erfunden. Ein Vorteil dieser Bremse ist, dass die Bremsbacken durch das geschlossene Gehäuse besser vor Schmutz, Nässe und Staub geschützt sind.
Kettler
Das Unternehmen Heinz Kettler GmbH & Co KG gehört zu den weltweit führenden Herstellern von Fahrrädern, Fitnessgeräten und Freizeitmöbeln. Ein bekanntes Produkt des Unternehmens ist das Kettler-Alu-Rad, das eines der erfolgreichsten Fahrradmodelle in Deutschland ist.
Kettenblatt
Unter einem Kettenblatt versteht man das vordere Zahnrad eines Fahrrades Die Anzahl der Kettenblätter unterscheidet sich nach dem jeweiligen Typ und Einsatzgebiet des Fahrrades. Über das Kettenblatt wird die Tretkraft auf die Antriebskette übertragen und so das Hinterrad angetrieben.
Kindersitze
Ein Kindersitz passt sich an die geringe Körpergröße von Kindern und Kleinkindern optimal an. Kinder bis zu einem Gewicht von 15 kg werden meist auf Sitzen, welche vorne am Lenker angebracht sind, transportiert. Ältere Kinder sitzen meist auf einem Sitz, welcher hinten über dem Gepäckträger angebracht wird. In Deutschland dürfen Personen erst ab einem Alter von 16 Jahren Kinder unter sieben Jahren auf dem Fahrrad mitnehmen, wenn dafür geeignete Kindersitze angebracht sind. Besonders wichtig bei Kindersitzen sind höhere, verstärkte Rückenlehnen, welche auch den Kopf des Kindes schützen, sowie Fußschalen, welche verhindern, dass die Füße der Kinder in die Speichen gelangen.
Kettenschaltung
Eine Kettenschaltung ist ein Kettengetriebe, bei welchem mehrere Zahnräder nebeneinander sind. Durch das Verschieben der Antriebskette können verschiedene Gänge eingelegt werden. Die Kettenschaltung ist in der Wartung im Vergleich zur Nabenschaltung aufwendiger, allerdings hat sie gegenüber der Nabenschaltung den Vorteil, dass der Wirkungsgrad höher ist.
Kevlar
Kevlar sind Aramidfasern, die sich durch eine besondere Festigkeit und gute Schwingungsdämpfung auszeichnen. Aramidfasern sind goldgelbe, organische Kunstfasern. Man setzt sie zur Verstärkung von Fahrradkomponenten ein.
Lazer
Die Firma Lazer wurde 1919 gegründet und stellt Fahrrad-, Motorrad- und Freizeithelme her. Der Hauptsitz des Unternehmens befindet sich in Belgien. Lazer Helme sind sowohl für Leistungssportler als auch für Freizeitsportler geeignet. Lazer testet seine Helme streng nach internationalen Sicherheitsbestimmungen, um Ihnen bestmöglichen Schutz zu gewährleisten.
Lenker
Der Lenker dient zur Richtungsänderung auf dem Fahrrad. Des weiteren ist der Lenker einer der drei Kontaktpunkte des Fahrers mit dem Fahrrad, neben den Pedalen und dem Sattel. Das Zusammenspiel von unterschiedlichen Lenkerbügeln und dem Vorbau ergibt Lenker für unterschiedliche Sitzhaltungen. Tourenbügel bezeichnen Lenker mit nur einer möglichen Sitzhaltung. Multifunktionsbügel ermöglichen mehrere Haltungen. Außerdem kann man die Bügel um Barends (siehe Barends) erweitern.
Lenkergriffe
Lenkergriffe werden über die Enden des Lenkerbügels geschoben. Meistens werden sie aus Gummi, Naturkautschuk, Schaumgummi oder Kork hergestellt.

Laufrad
Was der Laie als Räder bezeichnet, nennt der Profi Laufräder. Zum Laufrad zählt man die Nabe, die Felge und die Speichen. Beide Laufräder eines Fahrrades zusammen werden als Laufrädersatz bezeichnet.
Leitröllchen
Hilft die Fahrradkette in die richtige Position zu bringen. Bei Kettenschaltungen wird so die untere Zahnscheibe bezeichnet.
Mavic
Die Firma Mavic produziert Laufräder. Mavic Laufräder gehören zu den schnellsten und leichtesten Laufradsätzen. Mavic Laufräder sind für Draht- und Schlachtreifen erhältlich.
Maxim
Das Maxim Sports Food System hat – aufbauend auf neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen - viele Sporternährungsprodukte entwickelt, die eine Leistungssteigerung bewirken sollen. Maxim wurde in vielen Tests empfohlen. Produkte von Maxim sind z.B. Power Riegel oder Recovery Drinks zur Unterstützung des Muskelaufbaus.
Maxxis
Im Jahre 1967 wurde die Firma Maxxis gegründet, welche ursprünglich nur Fahrradreifen produzierte. In den folgenden 40 Jahren wurde Maxxis zu einem der weltführenden Reifenhersteller. Mit mehr als 15.000 Mitarbeitern stellt das Unternehmen Hochleistungsreifen für PKW, LKW, Motorräder, ATV, Anhänger, Karts und für viele weitere Fahrzeuge her.
Michelin
Die Firma Michelin et Cie wurde am 28. Mai1889 von den Brüdern Edouard und André Michelin in Clemont Ferrand gegründet. Ausschlaggebend für die Firmengründung war ein Radfahrer, welcher sich in der Michelin Fabrik die zur Reparatur einer Reifenpanne notwenigen Hilfsmittel holen wollte. Edouard Michelin erkennt, dass schnell und einfach zu reparierende Reifen eine große Zukunft haben müssten. Im Laufe von mehr als 110 Jahren hat sich Michelin zu einer Weltmarke entwickelt, welche für Qualität, Kontinuität und Innovation steht. Das „Bibendum“, das legendäre Reifenmännchen von Michelin ist zu einem der bekanntesten Markenzeichen der Welt geworden.


Muffe
Unter einer Muffe versteht man ein Bauteil zur Verbindung zweier Rohre oder Kabel. Die Muffe ist ein Stahlteil, welches die Rohrwinkel am Fahrrad bestimmt.
Nabenbremse
Die erste Nabenbremse wurde 1903 von Ernst Sachs erfunden: die Rücktrittbremse.
Nexave
Nexave ist eine Komponentengruppe des Herstellers von Fahrrädern und Fahrradkomponenten Shimano. Die Nexave hat als zentrale Komponente ein elektronisch gesteuertes 24-Gang Schaltsystem und elektronisch gesteuerte Federungen für Vorder- und Hinterrad.
Nexus
Nexus bezeichnet ein Achtgangsystem vom japanischen Hersteller Shimano. Die Nexus besitzt eine Schaltservotechnik, durch welche ein Schalten mit nur sehr geringem Aufwand möglich wird.
Nabenschaltung
Eine Nabenschaltung hat je nach Modell drei bis 14 Gänge. Als Nabenschaltung wird ein mechanisches Getriebe bezeichnet, das geschlossen in der Hinterradnabe verbaut ist.
Naben
Als Nabe wird der Mittelteil des Laufrades bezeichnet, welches sich beim Fahrrad um die fest in den Ausfallenden eingespannte Achse dreht. Dadurch wird die Nabe zu einem wichtigen Verbindungsglied zwischen dem Rahmen und den Reifen.
Oberrohr
Die Verbindung zwischen dem Lenkerrohr und dem Sattelrohr bei Herrenfahrrädern bezeichnet man als Oberrohr. Es ist oft nach hinten abfallend angebracht, um genügend Beinfreiheit zu erlauben.

Oversized
Oversize stammt aus dem Englischen und bedeutet "übergroß". Damit ist die Größe und der Durchmesser der Rahmenrohre gemeint. Die Biegesteifigkeit ist umso besser, je größer der Durchmesser der Rahmenrohre ist.

OnGuard
OnGuard zählt zu den renommiertesten Herstellern für Fahrradschlösser weltweit.

Oakland
Das Oakland Sortiment besteht aus einem großen Spektrum an Fahrradpumpen. Bei Oakland werden innovative Techniken, wie der "Clever Valve Ventilkopf mit automatischer Ventilanpassung", angewandt.

Odi
Odi ist eine Firma, welche sich auf die Produktion von Lenker-Griff-Systemen spezialisiert hat. Unter dem Motto „changin grips..will never be the same“ verwendet Odi Materialien wie Kraton und Polykarbonat, welche selbst härtesten Belastungen standhalten.

Park Tool
Hinter der Marke Park Tool versteckt sich einer der bekanntesten Hersteller für Fahrradwerkzeuge.

Pumpen
Fahrradpumpen gibt es in vielen verschiedenen Modellen und Materialien. Es gibt Stand-, Hand- und Fußpumpen, in Metallausführung oder aus Kunststoff. Pumpen sind auch für unterschiedliche größen erhältlich. Für Radtouren eignen sich Minipumpen besonders gut. Diese sind sehr klein und leicht.

Pedale
Pedale sind an der Tretkurbel befestigt und dienen als Fußaufsatz. Pedale gehören zu einem der drei Kontaktpunkte des Fahrradfahrers mit dem Fahrrad, neben dem Lenker und dem Sattel. Über die Pedale erfolgt die Kraftübertragung. Sie bestehen aus Kunststoff, Gummi oder Metall

Phil Roggers
Das Unternehmen Phil Roggers bietet überwiegend Trekking-Bikes, City-Bikes und Kinderfahrräder an.

Positron-Schaltung
Hinter der Positron-Schaltung verbirgt sich ein von Shimano Mitte der 70er Jahre entwickelter Kettenschaltmechanismus, welcher eine Einzelpositionierung der Gänge erlaubte.

Querfeldeinrad
Beim Querfeldeinrad handelt es sich um den Vorgänger des uns bekannten Mountainbikes. Es war ein Rennrad, dessen Laufräder und Rahmen an die Geländeverhältnisse angepasst wurden.
Querkabel
Bei Cantilever- und Mittelzugbremsen verbindet das Querkabel die Bremsarme.

Radschuhe
Radschuhe werden meist bei System-Pedalen getragen. Die versteifte Sohle bringt die eingesetzte Kraft gut auf die Pedale. An der Unterseite der Sohle besitzen Radschuhe eine Befestigungsmöglichkeit für Cleats (Schuhplatten). Diese Platten erlauben das Einhaken in die Pedale und fördern einen "runden Tritt". Beim Mountainbikern in holprigem Gelände verhindern Fahrradschuhe das Abrutschen von den Pedalen und verhelfen so zu mehr Sicherheit.

Rock shox
Die Firma Rock shox hat sich auf die Herstellung von Gabeln und Federbeine spezialisiert. Sie kommt aus den USA und wurde 1987 gegründet.

Rennrad
Ursprünglich wurde das Rennrad für Fahrradrennen konstruiert. Es zeichnet sich durch eine leichte Bauweise und sehr dünne Felgen und Reifen aus. Außerdem haben sie einen Rennradlenker, auch Bügellenker genannt, welcher mehrere Griffpositionen zulässt und schmaler als andere Radlenker ist.


Radsport
Mit dem Begriff Radsport verbindet man sämtliche Sportarten, die mit dem Fahrrad getätigt werden. Im allgemeinen wird der Radsport in folgende Disziplinen unterteilt: Straßenradsport, Bahnradsport, Mountainbike und BMX. Besonders in West- und Mitteleuropa genießt der Radsport größte Popularität. Doch auch als Fitnesstraining bietet der Radsport in Form des Spinnings bzw. Indoor Cyclings viele Möglichkeiten. Unter Radsport ist also nicht nur das Rennradfahren, sondern auch Kunstradfahren, Freizeitgestaltung und Trainingsmöglichkeiten zu verstehen.

Ritzel
Ritzel nennt man die Zahnräder am hinteren Laufrad, über welche die Kette läuft und so angetrieben wird. Normalerweise sind Ritzel aus Stahl gefertigt. Bei Fahrrädern ohne Schaltung oder mit Nabenschaltung hat das Fahrrad ein Ritzel, bei Fahrrädern mit Kettenschaltung zwischen fünf und neun. Die Kombination dieser fünf bis neun Ritzel wird als Ritzelpaket bezeichnet.

Schaumgriff
Schaumgriffe, egal ob kurz oder lang, sorgen für einen besseren und angenehmeren Griff am Lenkrad ihres Fahrrades. Die Schaumgriffe sind inklusive Lenkerstopfen erhältlich.

Spinder
Unter einem Spinder verstehen Fahrradkenner einen Fahrradträger bzw. Autogepäckträger der Marke Hawk.

Sigma
Hinter der Marke Sigma versteckt sich einer der bekanntesten Hersteller für Sportzubehör. Bei Sigma finden Sie Beleuchtungen, Computer und Werkzeuge.

Scheibenbremse
Die Scheibenbremse besteht aus der Bremsnabe und dem Bremssattel. Die Scheibenbremse ist äußerst effektiv; die Aktivierung erfolgt meist hydraulisch mit Hilfe von Bremskolben. Im Bremssattel befinden sich die Bremsklötze, welche beim Bremsen an die Bremsscheibe gepresst werden.

Schaltwerk
Allgemein wird unter einem Schaltwerk ein Gerät verstanden, mit dessen Hilfe, mechanische, elektrische und logische Schaltvorgänge durchgeführt werden. Beim Fahrrad mit Kettenschaltung bezeichnet das Schaltwerk die hintere Schaltungsvorrichtung. Das Schaltwerk dient dazu, die Kette auf den verschiedenen Ritzel überzuführen und so das Schalten in verschiedene Gänge zu ermöglichen.
Trelock
Die in Europa und in vielen weiteren Teilen der Welt anerkannte Traditionsmarke Trelock produziert Schließ-, Beleuchtungs- und Messsystemen. Mittlerweile zählt Trelock zu den technologisch führenden Unternehmen in Sachen Zweiradzubehörteile. Auch für Fahrräder werden qualitativ hochwertige und innovative Trelock Produkte hergestellt.
Tachometer
Ein Tachometer ist das Messgerät zur Bestimmung der Geschwindigkeit auf dem Fahrrad. Erfunden wurde dieses Gerät 1817 von dem deutschen Maschinenbauingenieur Diedrich Uhlhorn.

Trekkingbike
Ein Trekkingbike eignet sich besonders für längere Radtouren. Das Trekkingbike ist dabei auf Grund des gepolsterten Sattels sehr bequem und besitzt eine alltagstaugliche Ausrüstung: Kettenschutz, Lichtanlage, Schutzblech, Gepäckträger.
Tandem
Ein Tandem ist ein Fahrrad, bei welchem zwischen dem Vorder- und dem Hinterrad zwei Personen sitzen können. Der Lenkende wird Pilot genannt, der Nichtlenkende Stoker. Das Fahren auf einem Tandem erfordert weniger Anstrengung, da zwei Fahrer in die Pedale treten. Auf Grund der höheren Belastung des Tandems müssen die Fahrradteile äußerst stabil sein, besonders die Laufräder und die Bremsen.
Tektro
Bei Tektro handelt es sich um einen international tätigen Hersteller von Fahrradkomponenten.


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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
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Geschrieben am 04-02-2007 19:47

Reparaturanleitung Bremsen reparieren



1 Felgenbremsen
Man unterscheidet Seitenzug- und Mittelzugbremsen, wobei die Mittelzugbremsen nochmals in die herkömmliche Mittelzugbremse und die Cantilever-Bremse unterteilt werden (Abb.). Die Cantilever-Bremse findet man hauptsächlich bei Mountain-Bikes, All-Terrain-Bikes und Reiserädern. Auf die Hydraulikbremse soll hier nicht eingegangen werden. Dazu bietet der Handel ein Service-Kitt an, das mit einer sehr guten, deutschsprachigen Anleitung sowie allen benötigten Teilen ausgestattet ist. Scheibenbremsen sind bisher nur sehr selten an Fahrrädern zu finden, sie werden hier nicht behandelt.

Bild:

Bei der Wartung und Pflege sind bei allen aufgeführten Bremsen prinzipiell die gleichen Arbeiten durchzuführen. Dazu gehören das Auswechseln, Fetten und Einstellen der Bremszüge, die Einstellung und das Ersetzen der Bremsschuhe sowie das Reinigen und Zentrieren der Bremskörper.
AIs Werkzeuge werden benötigt: Schraubenschlüssel, evtl. Inbusschlüssel, Zange und Seitenschneider.


[url]Ersetzen des Bremszuges[/url]

Ein Bremszug muss ersetzt werden, wenn er durchgerissen ist, wenn der Nippel (am Bremsgriff) abgerissen ist oder besser schon dann, sobald die Drähtchen am Nippel beginnen abzureißen, oder aber wenn der Zug unelastisch wird.
Es gibt Bremsseile mit birnen- und tonnenförmigen Nippeln in verschiedenen Abmessungen (Abb.), im Zweifelsfall alten Bremszug bzw. Nippel als Muster beim Neukauf mitnehmen.

Bild:

Bild:


Und so wird der Bremszug ersetzt:

1.Felgenbremsen sollten - wenn möglich - entspannt werden. Viele Seitenzugbremsen besitzen eine Vorrichtung zur Entspannung Bremse, die gelöst werden muß (Abb. oben). Bei einfachen Seitenzugbremsen muß dazu der Bremszug am Bremshebel ausgehängt werden.
Ist das Fahrrad mit einer Mittelzugbremse ausgestattet, muss der Bremszug am Kabelträger ausgehängt werden. Bei Cantilever-Bremsen kann der Bremszug an einem Bremsschenkel ausgehängt werden (Abb.).
Stellhülse - falls vorhanden - ganz hereindrehen. Bei Seitenzugbremsen finden Sie die Stellhülse am Bremskörper (Abb. oben), bei Mittelzug- und Cantilever-Bremsen am Bremsgriff oder am Bremszugwiderlager.

2.Klemmschraube lösen (bei der Seitenzugbremse am Bremskörper, bei Mittelzug- und Cantilever-Bremsen am Kabelträger).

3.Bremsseil durch Betätigen des Bremsgriffes lockern und aus der Klemmschraube herausziehen.

4.Bremszug ein Stück in den Bremsgriff schieben, bis der Nippel aus der Aufnahme herausgenommen werden kann.

5.Bremsseil aus dem Außenzug herausziehen und wegwerfen.

6.Außenzug auf Beschädigungen und Knicke kontrollieren, nur fehlerfreie Außenzüge weiterverwenden. Beim Neukauf sollten Außenzüge mit Kunststoff Innenbeschichtung bevorzugt werden, da diese die Betätigungskraft der Bremse stark herabsetzen.

7.Länge des Außenzuges überprüfen: Er sollte gerade so lang sein, dass er bei voll eingeschlagenem Lenker weder geknickt (bei Hinterradbremse) noch gedehnt wird. Überlängen abschneiden (besser: absägen) und evtl. entstandenen Haken zurück biegen. Ende glattfeilen.
Evtl. vorhandene Endhülse vom abgeschnittenen Ende unter Erwärmen (mit dem Fön oder Feuerzeug) abziehen und auf das neue Ende aufsetzen.

8.Neues Bremsseil gut fetten. Dadurch wird ein leichtes Gleiten im Außenzug erreicht, außerdem bleibt der Zug länger flexibel und ist vor Korrosion geschützt.

9.Bremsseil vom Bremsgriff ausgehend durch die Bremsgriffdurchführung, Außenhülle und Stellhülse (sofern vorhanden) in die Klemmschraube führen.

10.Nippel in die Nippelaufnahme einführen.

11.Bremsseil am Querzugträger festschrauben.

1.2 Einstellen der Bremse

1.Entspannvorrichtung wieder feststellen. Bei Cantilever-Bremsen sollte der Querzug so eingestellt werden, daß der Winkel zwischen Querzug und Bremsarm etwa 90 ° beträgt (Abb. 3.1). Dieses ist aber nicht bei allen Fahrrädern/Bremsmodellen möglich. Anschließend wird der Querzug eingehakt. Mit einer Stellhülse kann die Feineinstellung durchgeführt werden.
Die Bremsschuhe sollten 2 - 3 mm Abstand von der Felge haben. Bei einem Schlag in der Felge darf die Bremse aber nicht schleifen. Da jedoch die Bremswirkung mit einer zu weit geöffneten Bremse rapide nachlässt, sollte die Felge bei starken Schlägen nachzentriert werden.

2.Überlanges Bremsseil auf ca. 3 cm kürzen und mit einer Endkappe, durch Verkleben oder Verlöten als Schutz vor Verletzungen und gegen aufspleißen sichern.

3.Mit fortschreitendem Bremsschuhverschleiß muss selbstverständlich der Bremszug nachgestellt werden, eine Bremse mit Stellhülse stellt dabei eine wesentliche Erleichterung dar.
Der Bremszug sollte etwa 1 - 2mal im Jahr nachgefettet werden.

1.3 Einstellen und Ersetzen der Bremsschuhe

Die Bremsschuhe müssen ersetzt werden, sobald das Profil abgebremst ist, da sonst der Wasserfilm, der sich bei Regenfahrten zwischen Bremsschuh und Felge bildet, nur schwer durchbrochen werden kann. Dadurch wird das Naßbremsverhalten der Bremse wesentlich verschlechtert.
Auch ungleichmäßig abgebremste Bremsschuhe sollten ersetzt werden, wobei eine korrekte Einstellung das ungleichmäßige Verschleißen verhindert.
Wichtig: Bremsschuhe müssen immer paarweise ausgetauscht werden!
Die Einstellung der Bremsschuhe erfolgt bei allen Felgenbremsen gleich, lediglich bei Cantilever-Bremsen gibt es eine Besonderheit.
Bei Neukauf der Bremsschuhe ist zu beachten, daß es verschiedene Befestigungsmöglichkeiten gibt. Außerdem ist es wichtig, dass die Bremsschuhe auf das Felgenmaterial (Alu, Stahl) abgestimmt sind (evtl. Fahrrad zum Händler mitnehmen). Manchen Bremsschuhen liegt eine Gebrauchs- und Montageanleitung bei, diese sollte unbedingt beachtet werden.

3.1.4 Bremskörper warten und einstellen

Die Wartung des Bremskörpers erstreckt sich auf eine regelmäßige Kontrolle der Befestigung und der Einstellung sowie ein gelegentliches Schmieren der Drehstellen. Die Befestigung muß fest und spielfrei sein, die Bremsarme sollen sich jedoch auf dem Bremsbolzen noch leicht bewegen.
Der/die Bremskörper soll(en) so eingestellt sein, daß beim Anziehen der Bremse beide Bremsschuhe gleichzeitig auf die Felge drücken. Ist dies nicht der Fall, können mehrere Fehler vorliegen:
Das Laufrad ist nicht korrekt ausgerichtet.
Der/die Bremskörper ist/sind nicht korrekt ausgerichtet.
Der/die Bremskörper ist/sind stark verschmutzt, so daß die Rückstellkraft der Feder(n) nicht mehr ausreicht.
Der Innenzug ist schwergängig geworden durch Alterung, Verschmutzung oder durch Beschädigung des Außenzuges.
Die Konterung auf der Vorderseite der Seitenzugbremse ist zu fest angezogen.
Mindestens ein Bremskörper ist verbogen.
Verbogene Bremskörper müssen ersetzt werden.
Das Ausrichten des Bremskörpers erfolgt bei allen Bremsen bis auf die Cantilever-Bremse am Befestigungsbolzen. Dazu löst man die Mutter auf der Rückseite der Bremse, wobei bei vielen Modellen ein Gegenhalten der Befestigungsmuttern auf der Vorderseite nötig ist (Abb.). Nach dem Ausrichten der Bremse wird die Mutter wieder festgezogen.
Ist die Konterung zu fest, müssen beide Muttern auf der Vorderseite gelöst werden. Sie sind wieder so anzuziehen, daß sich die Bremsarme leicht, jedoch spielfrei bewegen können. Dazu sind zwei Schraubenschlüssel erforderlich, um die innere Mutter festzuhalten, während man die äußere Mutter festzieht.
Einige Tropfen Öl oder Kettenfließfett auf die Drehstellen der Bremse sorgen für Leichtgängigkeit, nur in hartnäckigen Fällen muß der Bremskörper demontiert werden.
Die Demontage ist nicht schwer, wer sich jedoch nicht darantraut, findet in der Literatur eine gute Unterstützung.
Cantilever-Bremsen besitzen an jedem Bremskörper eine Rückstellfeder. Diese Federn müssen in ihrer Wirkung aufeinander abgestimmt werden. Dazu befindet sich bei einigen Fabrikaten (z.B. viele Modelle von Suntour) an einem der beiden Bremskörper direkt am Sockel eine Mutter, die mit einem flachen Schraubenschlüssel gedreht werden kann. Eventuell muß die Befestigungsschraube des Bremskörpers bei dieser Arbeit mit einem passendem Schrauben- oder Inbusschlüssel festgehalten werden. Bei anderen Fabrikaten (z.B. Shimano) findet man an der Seite eines der Bremsschenkel eine Schraube (manchmal ist es eine kleine Inbusschraube, die man leicht übersieht), mit der die Feder eingestellt werden kann. Bei vielen, besonders preiswerten, Bremsen findet man gar nichts, dann müssen die Bremskörper vom Sockel abgeschraubt werden. Hier wird eine Feder sichtbar, die in ein Loch am Sockel greift. Meistens gibt es drei Löcher, die Variation des benutzten Loches erlaubt eine grobe Einstellung der Federkraft.
3.2 Nabenbremsen
Bei den Nabenbremsen unterscheidet man Rücktritt- und Trommelbremsen. Beide sind nahezu wartungsfrei.

3.2.1 Rücktrittbremsen

Mögliche Fehler beschränken sich auf die Lager, die zu fest oder zu locker sein können. Zu fest eingestellte Lager äußern sich durch Knackgeräusche, auch kann die Funktion des Freilaufes beeinträchtigt sein. Bei zu lockerem Lager wackelt der Nabenkörper auf der Achse.
Der Bremsarm muß fest am Rahmen fixiert sein.


Tritt beim Bremsen ein Quietschen auf, müssen Bremskonus und Bremsmantel mit einem Spezialfett geschmiert werden. Dazu muß die Nabe auseinander genommen werden. Die Behebung all dieser Fehler überläßt man am besten dem Fachmann oder man löst das Problem mit Unterstützung der Literatur.

3.2.2 Trommelbremsen
Die Trommelbremse wird meistens durch einen Bowdenzug, manchmal durch ein Gestänge bedient. Bei Pflege und Wartung des Bowdenzuges sind die gleichen Dinge zu beachten wie bei den Felgenbremsen. Beim Gestänge verdienen die Drehgelenke etwas Aufmerksamkeit. Sie dürfen sich nicht lösen und sollen regelmäßig geschmiert werden, um eine leichtgängige Bedienung zu gewährleisten.
Die möglichen Fehler sind dieselben, wie bei der Rücktrittnabe.
Die Bremse wird an der Stellhülse am Bremsarm (an der Nabe) eingestellt (Abb.). Die richtige Einstellung ist gefunden, wenn sich das Rad bei unbetätigter Bremse frei drehen läßt und der Bremshebel bei voll angezogener Bremse noch nicht den Lenker berührt.
Die Bremsbeläge müssen regelmäßig geschmiert und auf Verschleiß überprüft werden, verschlissene Beläge sind auszuwechseln. Dazu sowie zur Einstellung der Lager kann man entweder den Fachmann oder die Literatur befragen.


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Editiert von robert am 04-02-2007 19:51
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Lenker



Als Lenkorgan am Velo unabdingbar, kommt dem Lenker in seiner Eigenschaft als vorderer Kontaktpunkt zum fahrbaren Untersatz noch eine weitere Aufgabe zu: Das Abstützen des Oberkörpers beim Normalradeln und das Gegenhalten, wenn im Wiegetritt am Berg kräftig am Lenker gezogen wird. Weiterhin muß er für längere Fahrten bequeme, ermüdungsfreie und möglichst auch noch unterschiedliche Griffhaltung der Hände gewährleisten.

Rennrad-Lenker
Der in seiner Grundform bewährte Rennlenker wird in einigen Variationen angeboten. Die wichtigsten:
Merkxform: Er ist mit seinen engen Biegungen fast eckig geraten und bietet besonders auf dem oberen Quergriff viel Platz für den Griff bei aufrechter Haltung auf dem Velo.
Poulidor: "Der hängende Lenker". Er fällt von der Lenkermitte schräg zu den Bremsgriffen ab und begünstigt dadurch diese meistgefahrene Bremsgriffhaltung.
Gimondi: Er wirkt durch seine weicheren Bogenübergänge optisch sehr attraktiv und begünstigt die Giffhaltung "tiefer Lenker", also den Griff an die unteren Lenkerenden.
Randoneur: Von der Mitte ausgehend, werden die Seiten hochgezogen, wodurch sich eine aufrechtere Haltung ergibt.
Anatomic einfach: Diese von Modolo entwickelte Lenkerform bildet den unteren Lenkerbogen gerade aus. Die Hand liegt lockerer am Lenker, da sie nicht mehr nach innen durchdrückt. Zusätzlich bekam der Lenker noch eine eingedrückte Nut, um das Bremskabel sicher und wenig auftragend am Lenker entlang zu führen.
Forma: Der von TTT hergestellte Lenker hat den unteren Lenkerbogen sogar ein Stück entgegengesetzt gebogen, so dass
er sich der Handhöhlung noch besser anschmiegen kann. Auch er besitzt eine Rille zur Bremszugverlegung.
Scott/Lemontform: Besitzt in etwas die Merkxs Geometrie, verlängert jedoch die unteren Enden parallel zum oberen Quergriff nach innen. Ein hinsichtlich Sturzverletzungen sicherer Lenker. Die nach innen gezogenen Lenkerenden ermöglichen einen intensiveren Krafteinsatz, wenn es "zur Sache geht".

Tips zum Rennlenker
Achten sie beim Lenkerkauf auf die für Sie entsprechende Breite. Normalbreite ist 42 Zentimeter (außen an den Lenkerenden gemessen). Kleine und schlanke Radler (-innen) sind mit 40er Lenker besser bedient, während sich breitschultrige Recken erst bei einer Lenkerbreite von 44 Zentimeter so richtig auf dem Velo "entfalten" können.
Wer kennt es nicht: Beim Wiegetritt bergauf stößt der Oberschenkel an das Lenkerende. Vor allem Radler mit kurzem Vorbau oder breitere Beinführung sind von diesem auch Lenk-verunsichenden Kontakt betroffen. Da nun aber die meisten Radler - Sie erkennen es an den Griffspuren auf dem Lenkerband - den Lenker weiter vorn im Bogen packen, fahren sie die letzten 3 bis 4 Zentimeter des Lenkers nur unnötig durch die Gegend. Was liegt also näher, als die Enden entsprechend zu kürzen.
Der Lenker ist mit dem Vorbau eines der Veloteile, die Fahrbahnstöße durch ihr elastisches Nachgeben mildern. Ein Grund, dass ich bei Kopfsteinpflaster gern "tiefen Lenker" fahre. Gegenüber den normalen Lenkern mit ca. 350 Gramm Gewicht ist die Puffer-Wirkung leichterer Rennlenkner spürbar besser.
"Geben Sie Ihrem Rennrad mal ein neues Outfit, ein Lenkerband wirkt Wunder": So preist Großvertreiber Rose treffend seine poppigen Lenkerbänder an (natürlich stehen da andere Vertreiber und Händler nichts nach). Es ist wirklich erstaunlich, was man alles mit dem Griffband veranstalten kann: Konträr, oder Ton in Ton mit der Rahmenfarbe - mit Schwarz oder Antrahzit einen eleganten "Tatsch" gebend, mit ungefärbtem Korkband Umweltsignale setzend... das sind noch nicht einmal alle Möglichkeiten. Man kann das Band (besser noch die im Handel erhältlichen polsternden Schläuche) als zusätzliche Pufferung nutzen, oder auf das gute alte und vor allem griffige Leinenband zurückgreifen, damit man den Lenker auch in "heißen" Renn-Situationen fest im Griff hat. Der Individualität ist beim Lenkerband Tür und Tor geöffnet. Nur eines sollte jedes Lenkerband sein: Sauber gewickelt. Der "Schludrian" zahlt sich nicht aus. Spätestens wenn nachlässig eingewickelte Falten einmal Handblasen zur Folge hatten, wird jeder sein Lenkerband mit präziser Akkuratesse wickeln.

Tria-Lenker
Der Triathlon-Lenker wurde seit 89 bereits vereinzelt in dem Ausdauerdreikämpfen gefahren, erlebte aber erst mit dem legendären Zeitfahr-Ritt von Greg Lemont in Paris seine Sternstunde, als Lemont Fignon mit ganzen acht Sekunden Vorsprung den Toursieg entriss. Durch weit nach vorn und eng zusammengelegten Lenkerenden nimmt der Radler eine aerodynamisch günstige Art Skifahrerhaltung auf dem Velo ein. Gegenüber einer guten Zeitfahrposition per Rennlenker (dazu muss der Lenker aber 10 Zentimeter tiefer als der Sattel stehen) erbringt der Tria-Lenker aber nur dann minimale aerodynamische Verbesserungen, wenn die Ellenbogen knapp bis zur Körperbreite ausgestellt werden. Sein Vorteil hingegen liegt in der entspannteren Haltung. Über die auf Polster aufliegenden Unterarme kann der Oberkörper bequem abgestützt werden. Beim Rennlenker dagegen kostet eine ideale Zeitfahrposition mit fast waagerechten Unterarmen viel statische Haltearbeit. Kraft, die den Kreislauf zusätzlich belastet.
Nachteilig beim Tria-Lenker: Zu viel Gewicht auf das Vorderrad (träges Fahrverhalten), es kann nicht mehr so feinfühlig gesteuert werden. Ja, manche Tria-Einsteiger "schwanken" beängstigend bei dieser neuen Art Rad zufahren. Ein Grund, dass der BDR den Trialenker nur für Einzelfahrten erlaubt. Mit einer geänderten Velo-Geometrie kann das Fahrverhalten jedoch verbessert werden. Der Hinterbau wird kürzer, die Fußfreiheit vergrößert und der Sattelrohrwinkel steiler angestellt. So verteilt sich die Fahrerlast gleichmäßiger auf die beiden Laufräder. Das Velo gewinnt wieder an Wendigkeit, der vornübergebeugte Haltung durch die Vorstellung des Sattels Rechnung getragen.
Beim Umgreifen vom vorderen Ausleger zum Unterlenker muss der Oberkörper gehoben werden, wodurch das Vorderrad plötzlich entlastet wird. Das kann sogar zum Rahmenflattern führen. Vermindern können sie diesen Effekt, indem sie sich einen Unterlenker zulegen, der seitlich entsprechen tief nach unten und vorn gebogen ist.

Kompatibilität
1. Kombinationen verschiedenster Lenker- und Vorbau-Fabrikate sind realisierbar. Doch müssen die Durchmesser im Klemmbereich bis auf O,15 mm übereinstimmen.
2. Tria-Aufsätze können bedenkenlos an den Rennlenker geklemmt werden; wenn - wie oben angeführt - die weiter nach unten und vorn gezogenen Unterlenker in Hörnchenform zweckdienlicher erscheinen.
3. Bei Tria-Lenkern mit sozusagen hautnah an der Lenkermanschette angebrachten Klemmstellen (Profile) sollten die Klemmstellen gradfrei ausgeschmirgelt werden, um den Lenker nicht in einem hochbelasteten Teil mit Einkerbungen zu schwächen.
4. Alle Lenker mit zwei Kabelnuten lassen sich zur Montage inklusive Zugverlegung der "Ergopower"-Brems-/Schalthebel herannehmen.

MTB-Lenker
Der annähernd gerade MTB-Lenker ermöglicht mit der sich daraus ergebenden Hand- und Oberkörperhaltung eine optimale Lenkkontrolle des Mountain Bikes. Seine überproportionale Breite gestattet es, hohe Lenkkräfte aufzubringen. Und die sind auch erforderlich, wenn im "tiefen Geläuf", am schrägen Hang oder in einer Spurrille Lenkkorrekturen nötig sind. Anatomisch gesehen ist er jedoch eine echte Katastrophe: Die Handgelenke werden unnatürlich verdreht, Griffvariationen wie beim Rennlenker sind nahezu ausgeschlossen. Die Hände der Biker "schlafen" ein und Handgelenk-Schmerzen sind vor allem bei weniger geübten Bikern an der Tagesordnung. Erst nach einer mehrmonatigen Gewöhnung stellen sich Hände und Gelenke auf diesen Lenkertyp ein. Ein zusätzliches Manko des MTB-Lenkers: Beim Wiegetritt kann, wieder verglichen mit dem Rennlenker, weniger effizient am Lenker gezogen werden.
Die Lenkerbreite beim Mountainbike stört bisweilen in der Garage, beim Autotransport und sogar beim Brötchenholen ragt der breite Lenker in die Umwelt hinein und verhakeln sich gern mit allen möglichen Gegenständen. Eine leichte Kürzung auf 56 bis 52 cm erbringt bisweilen etwas Abhilfe und verbessert auch die Handhaltung aus anatomischer Sicht. Mehr ist allerdings nicht machbar, sonst können die geforderten Lenkkräfte nicht mehr aufgebracht werden, die Kontrolle über das Sportgerät wäre ernsthaft gefährdet. Als wahrer Verkauf-Hit entpuppen sich nach wie vor die aufklemmbaren Lenkerhörnchen, die auch Barends oder Bullbars genannt werden. Beinahe jeder Biker rüstete nach.
Mit ihrer Hilfe können wir am Berg kräftiger ziehen, die Handhaltung während der Fahrt beliebig variieren und bergab bzw. auf flachen Passagen eine aerodynamisch günstigere Oberkörperhaltung einnehmen. Dazu kommt noch eine vorteilhaftere Federwirkung bei einem unebenen Bodenbelag, da jetzt weiter außen, sozusagen mit einem längeren Hebelarm gegriffen wird. Dieser Federeffekt wirkt bei Hörnchen noch stärker, die oben minimal "um die Ecke" herumreichen. Bedauerlicherweise klemmen nicht alle diese zum Teil überhastet konzipierten Marktrenner. Manche rutschen durch, andere malträtieren den Lenker derart, dass es zu Abbrüchen kommt. Diesbezüglich in einer Fotoserie ein paar Hinweise, wie Sie die Hörnchen fest installieren. Aus dem Schneider sind Sie, wenn Sie gleich zu einem Lenker greifen, dessen Horn von vornherein integriert ist. Auch Reiseradler bevorzugen diese Lenker-Version aufgrund ihrer zahlreichen Griff-Abwandlungen.
Die miserablen anatomischen Gegebenheiten beim MTB-Lenker animierten reihenweise Tüftler und Hersteller dazu, neue Lenkerformen zu entwickeln. Die Kataloge von Großvertreiber sind voll davon. Selbst wenn sich bislang kein Typus richtig durchsetzen konnte, sollten Sie ruhig einmal einen Blick riskieren.

Leicht-Lenker
Die allgemeine Leichtbauwelle der Mountain Bikes hat auch die Lenker-Fertigung erfasst. Man fiel hier förmlich ins Extreme: Anfängliche 300 Gramm wurden auf 100 Gramm gedrückt. Und das voll auf Kosten der Sicherheit. Am laufenden Band gab es Lenkerbrüche, vereinzelt mit schweren Verletzungen. Verständlich, dass daraufhin viele Biker solche Leichtlenker rundherum ablehnen. Doch man kann aus solchen Peinlichkeiten auch lernen: Am Ende dünn auslaufende Lenker sind dem Kraftfluß (größere Flexbewegungen bei Extrembelastungen) nur förderlich. Indiskutabel ist lediglich eine dünne Wandstärke im Bereich der Lenkerklemmung. Wenn dort mehr Material eingesetzt und das Lenkergewicht auf 130 bis 150 Gramm hochgeschraubt wird, sind wir auf einer Erfolg versprechenden Spur. Trotzdem ist auch in dieser Gewichtsklasse noch Vorsicht geboten. Schauen Sie diese Lenker beim Kauf gut an. Oftmals wird hochfestes, damit aber nur geringfügig verformbares Aluminium verwendet. Beim Konifizieren oder Biegen kann es dann holterdiepolter zu einer so genannten Überstreckung des Materials kommen. Auszumachen sind solche Lenker an einer körnigen Oberflächenstruktur im Bereich der Konifizierung und Biegung.
Carbon-Lenker sind zwar besser als ihr Ruf (hinsichtlich der Dauerschwingfestigkeit überflügeln sie sogar Stahl), aber der Umgang mit ihnen verlangt eine werkstoffgerechte Behandlung. Es sind fast ausschließlich die Krafteinleitstellen, die Sorgen bereiten. Scharfe Grate, Kanten oder ein bei der Montage eingebrachtes Sandkörnchen können schon einzelne Fasern "knacken". An dieser Stelle arbeiten sich die oberflächlichen Faserbeschädigungen in die Tiefe und bei einer Extrembelastung bricht´s. Darum vor dem Einbau eines Carbon-Lenkers die Ecken und Kanten des Vorbauauges sorgfältig ausschmirgeln, dito die Bandagen der Brems- und Schaltgriffe. Entschieden sicherer wird ein Carbon-Lenker übrigens, wenn die Klemmung nicht direkt auf dem Carbon erfolgt, sondern mittels einer aufgeklebten dünnen Alu-Hülse. Die aber müsste gleich vom Anbieter angebracht werden. In Selbsthilfe auf den Lenker geklebt, ist zu bedenken, dass nun das Vorbauauge einen größeren Durchmesser besitzen muss.
Bei sämtlichen Leichtlenkern ist mangels einer ausreichenden Wandstärke die Befestigung von Barends mit Schwierigkeiten verbunden. Man ist in diesem Fall gut beraten, sich eine dünn auslaufende Verstärkungshülse zu besorgen und einzukleben. Zusammenfassend lassen sich in Sachen "Sicherheit" bei Leichtlenkern folgende Faustregeln aufstellen:
1. Lenker möglichst kürzen.
2. Den Lenker auch schon nach Stürzen auswechseln, bei denen es zu geringen plastischen Verformungen gekommen ist.
3. Leichtlenker turnusmäßig austauschen (Lenker um 100 Gramm halbjährlich, Lenker um 120 Gramm jährlich).
4. Kaufen Sie keine Alu-Leichtlenker mit körniger Oberflächenstruktur.

Sonderlenker
Rondoneur-Lenker: Bei Reiseradlern nach wie vor beliebt ist der so genannte. Hierbei handelt es sich um einen Rennlenker, dessen Querstück leicht angehoben ist und somit eine aufrechtere Sitzhaltung erlaubt. Modolo bietet seit 1999 mit dem "Gran Fondo" einen um 3 cm nach hinten versetzten Querlenker, der noch etwas bequemer ist als der Rondoneur.
Büffellenker von Erichsen: Die Lenkerbögen werden zum Fahrer hin weiter gezogen, und an der oberen Querstange geschlossen. Ein absoluter Sicherheitlenker, der überdies noch mehr Griff-Variationen zulässt als der übliche Rennlenker.
Einige Mountain Biker montieren sich den Tria-Aufsatz auf ihr Bike. Das gibt ein exotisches Outfit und ist solange akzeptabel, wie keine Rennen damit gefahren werden. Die UCI hat dieses Lenker-Modell nicht grundlos ausnahmslos für Einzelwettbewerbe zugelassen: Erstens können ihre spießigen Hörner bei Massenstürzen gefährliche Verletzungen heraufbeschwören und zweitens verändert der Lenker das Fahrverhalten. Es kommt bei der weit nach vorn geneigten, Skifahrer-ähnlichen Haltung zu einer erhöhten Belastung des Vorderrades, was das Lenkverhalten der Fahrräder träger macht.
Bei diesen Offroad-Einlagen greifen die Tria-freundlichen Biker ohnehin auf den Unterlenker, dem Original-MTB-Lenker. Mit ihm läßt sich feinfühliger als mit Deichsel und Unterarmen steuern. Der Vorteil dieser Kombination für die Geländeradler: Via Armauflage lassen sich wohltuend, genüsslich und aerodynamisch erfreulich längere Straßenpassagen herunterspulen. Weshalb inzwischen auch viele Reisefreaks jene Lenkeraufsätze auf ihre Lastesel platzieren.
Lenker/Vorbau-Kombis: Lenker und Vorbau werden als eine Einheit ausgeführt. Als Nachteil muß man hier fehlende Verstellmöglichkeiten in Kauf nehmen. Aber es gibt auch Positives zu berichten: Point und ITM haben einen verstellbaren Lenker/Vorbau-Kombi entworfen. Dort stehen zunächst vom Vorbau rechts und links Lenkerstummel ab, auf die man dann entweder einen MTB- oder einen Rennlenker festklemmen kann. Nebenbei lässt sich damit auch die Lenkerbreite variieren. Eine sehr bemerkenswerte Idee, die wohl hauptsächlich jene Radfahrer schätzen werden, die ihr MTB oder Trekkingrad auch als Alltags- oder Reiserad benutzen.



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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
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Geschrieben am 04-02-2007 20:14
Kettenschaltung einstellen


Anleitung Schritt für Schritt
Das Maschinenelement 'Kette' ist nicht dazu geschaffen, Bewegungen wie beim Fahrrad auszuführen. Das seitliche Bewegen einer Kette läßt diese vorzeitig verschleißen, Schmutz unterstützt den Verschleiß noch. So muß man eine Schaltungskette nach 500 bis 1000 km bei normaler Belastung wechseln, sonst wird es teuer! Fährt man eine Kette zu lange, sind neuer Kranz und/oder Kettenblätter nötig.
Die einzige Kette, mit der ich bessere Erfahrungen gemacht habe, war eine Rohloff SLT-99, diese hielt bei mir am Reiserad von 1992 bis 2003 etwa 10.000 km.
Es scheint alles ganz einfach, der Fachmann dreht mal schnell an ein paar Schrauben und schon funktioniert alles wieder. Wenn die Schaltung am Fahrrad nicht funktioniert, kann dies sehr viele Ursachen haben.
Wildes Ausprobieren hilft in den allerwenigsten Fällen, ein Erfolg wäre dann reiner Zufall.
Die hier beschriebene Methode ist nicht die einzige! Tests in der Ausbildung von Zweiradmonteuren haben aber gezeigt, dass ein blindes Abarbeiten der hier beschriebenen Schritte immer zum Erfolg führt. Nur wenn ein Schritt ausgelassen wird, kann es unter Umständen nicht klappen.
Wichtig ist in jedem Fall, alle Teile sorgfältig zu reinigen, Wasser ist dazu völlig ungeeignet. Die Kette muss regelmäßig mit Kettenfett oder einem anderen geeigneten Schmiermittel gefettet werden, man darf eine Fahrradkette nicht ölen! Öl würde die im Inneren der Kette auf Lebenszeit eingebrachten Schmiermittel heraus waschen.
Seltsamerweise sind die billigsten Schaltungen wie z. B. Shimano SIS viel leichter einzustellen als die Modelle der mittleren Preisklasse. Shimano bereitet in der Regel weniger Probleme als Campagnolo, wenn die Teile ausgeleiert sind, funktionieren Campa- und SIS allerdings weiterhin, die anderen Shimano- Modelle sind Schrott - auch weil es keinerlei Ersatzteile gibt und vieles vernietet ist.

Verwendete Technik

Schaltwerk: Campagnolo C-Rekord Long Cage '91
Schaltgriffe: Campagnolo Bullet Drehgriff '92
Umwerfer: Campagnolo Chroche d'Aune 3-fach '92
Rahmen: Spezialanfertigung ATB mit Mannesmann-Oria Rohren
Ausfallenden: Campagnolo (modifiziert)
Kette: Rohloff SLT-99
Naben: Campagnolo C-Rekord 36-Loch '92
Schraubkranz: Regina America Silber '91
Kettenblätter: Campagnolo C-Rekord Duraluminium
Bowdenzüge: Shimano 2 mm (nicht mehr lieferbar)
Diese Schaltungs-Griff-Kranzkombination ist vergleichsweise sehr schwer einstellbar!
Der von Campagnolo damals empfohlene Marchisio- Kranz war überhaupt nicht einstellbar, ein (relativ) billiger Shimano- Kassettenkranz (der damals noch gar nicht existierte) harmoniert komischerweise bestens mit der Schaltung und dem Drehgriff.
Falls jemand diesen Drehgriff benutzt: zum Wechseln des Zuges muss der Gummi entfernt werden und dann mit einem langen Inbusschlüssel der Griff vom Lenker entfernt werden. Da sind 2 Excenter, die sich von innen in den Lenker drücken... ich habe diese Excenter noch extra aufrauhen müssen, um sie sicher im Karbonlenker verankern zu können.
Die Kettenblätter aus Dural halten hervorragend, es ist nach 15 Jahren kein Verschleiß feststellbar.

[i]Kette prüfen[/i]
Einfache Methode
Einfache Methode: Auf das größte Kettenblatt schalten, die Kette nach vorn ziehen – wenn man nun fast die Zahnspitze sieht, ist die Kette längst hinüber! Ein bisschen Erfahrung braucht man schon für diese Methode, man erkennt verschlissene Ketten eigentlich meist erst, wenn es schon zu spät ist. Sicherer ist die Verwendung einer Kettenlehre.

Genaue Methode

Bild:
Den ROHLOFF-CALIBER 2 mit der Vertiefung (1) einfach auf eine Rolle stecken und mit der Meßnase (2) auf die Kette schwenken. Bei einer neuen Kette passt die Meßnase gerade mit der Spitze zwischen die Rollen (Bild I). Je größer der Verschleiß, desto tiefer taucht die Meßnase ein (Bild II).



Bild:
Taucht die Meßseite A vollständig ein, so dass die Lehre über die ganze Meßlänge auf den Rollen aufliegt, so ist die Kette um 0,075mm pro Gelenk verschlissen. Um Aluminiumritzel vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen, sollte jetzt die Kette gegen eine Neue ausgewechselt werden. Taucht die Meßseite S vollständig ein, so ist die Kette um 0,1mm pro Gelenk verschlissen. Um Stahlritzel vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen, sollte jetzt die Kette gegen eine Neue ausgetauscht werden. Der ROHLOFF-CALIBER 2 ist aus gehärtetem Edelstahl gefertigt, und es kann der Verschleiß an allen Schaltungskettentypen 1/2" x 3/32" gemessen werden. Um dauerhaft als Präzisionswerkzeug funktionsgerecht zu bleiben, sollte er sorgfältig behandelt werden.



Vorarbeiten
Achsbefestigung


Bild:
Das Hinterrad muss fest sitzen und darf kein Spiel in der Achse aufweisen, sonst ist jedes Einstellen sinnlos. Das heißt: Schnellspanner oder Muttern festziehen bzw. prüfen, ein bestehendes Spiel in den Konen korrigiert werden muss. Bei dieser Gelegenheit sollte auch die Parallelität der hinteren Ausfallenden geprüft werden sowie der Zustand des Schaltauges. Ist dieses verbogen, kann man vorsichtig versuchen, es zu richten – aber nicht mit der angebauten Schaltung! Zum Richten der Ausfallenden gibt es Spezialwerkzeug, Improvisation hilft hier nicht viel. Als Notlösung kann man ein komplettes Vorderrad in das Schaltauge einschrauben und es so richten, ganz genau ist diese Methode nicht.

.Schaltwerkbefestigung

Bild:
Das Schaltwerk muss fest am Schaltauge des Rahmens befestigt sein; bei wechselbaren Schaltaugen ist die Augenbefestigung ebenfalls zu prüfen

Schaltzug kontrollieren

Bild:
der Schaltungszug ist zu kontrollieren:
ist eine Endkappe vorhanden ? (zur Not tut es auch ein Speichennippel)
ist der Zug unversehrt ? Auch den oberen Bereich am Lenker sowie in Tretlagernähe kontrollieren - 'aufgesplissene' Züge klemmen, die Schaltung kann nicht funktionieren
Außenhülle des Zuges kontrollieren, wenn aufgeriebene Stellen, Knicke usw. vorhanden sind, ersetzen!
Leichtgängigkeit des Zuges testen
Ziehen Sie einmal kräftig an jedem Innenzug! Risse innerhalb des Außenzuges versagen nun, außerdem setzen sich neu verlegte Züge in die Endkappen.



Klemmschraube kontrollieren


bild:
Der Zug ist an der Klemmschraube zu kontrollieren. Hier liegt manchmal schon die Ursache für das Fehlverhalten der Schaltung.
Im Sitz der Klemmschraube ist ein ausgefräster Sitz (eine Nut). Wenn der Zug nicht exakt dort zu liegen kommt, schalten nur 2-3 Gänge sauber, da der Hub je Rasterindex verändert wird.
Andererseits hat man an dieser Stelle die Möglichkeit, nicht zueinander passende Schaltwerk / Schaltgriffkombinationen durch Ausprobieren anzupassen indem man den Zug nicht exakt in die Nut einlegt.


Feineinstellschrauben

Bild:
Die Feinstellschrauben an Schaltung und Schaltgriff sind zurückzudrehen:
am Schaltwerk in eine etwa mittlere Position, so dass ein Verstellen nach rechts und links möglich ist
am Schaltgriff festziehen und ca. 2-3 Umdrehungen lösen


Endanschlagschrauben

bild:
bei Schaltstellung auf einem mittleren Kranz ist zu prüfen, ob sich die Endanschlagschrauben in beide Richtungen drehen lassen.
Diese sollten nicht zu leichtgängig sein, um ein selbstständiges Verstellen zu verhindern. Idealerweise sichert man diese Schrauben mit einer speziellen Feder sowie einem Tropfen Schraubensicherung.


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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 28-05-2007 13:02
Suche Antwort auf Auswechseln von Bremsschuh bei V-Brakes
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
funfietser
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Geschrieben am 07-06-2007 09:35
hi gast!
der bremsschuh bei v- brakes ist eigendlich ganz leicht zu tauschen.
der schuh ist eigendlich nur mit einem inbusschlüssel zu lösen und der neue ansderrum zu befestigen. es gibt eine vielzahl von bremsschuhen. es ist überlegenswert einen bremsschuh zu montieren, der auswechselbare bremsgummis hat. diese kann man dann seperat tauschen, ohne den ganzen bremsschuh zu tauschen. sie kosten zwar ein bisschen mehr, aber wenn man sie einmal hat, braucht man nur, wenn die gummies verschlissen sind, neue gummies zu kaufen. spätestens beim dritten mal gummi wechseln sollte dich dies in sachen geld gerechnet haben.
ich hoffe, ich konnte helfen.

mfg funfietser

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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 19-06-2007 15:30
hi leutz as is los ihr ficker:rocken
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
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Geschrieben am 23-06-2007 20:17
ähm...? willst du uns damit was sagen?...


ups, is da was verrutscht..
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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 30-07-2007 11:28
hi wie wechselt man den radkranz (ganze kassette)
bitte um kurze anleitung
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 01-08-2007 20:35
Wie rpariere ich eine MTB-Kette
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
funfietser
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Geschrieben am 02-08-2007 23:23
um die kassette zu entfernen braucht man spezialwerkzeug. eine kettenpeische und einen kassettenabzieher. einfahhradladen sollte es aber für kleines geld machen, das es überhaupt nich aufwändig ist.

eine kette würde ich nicht reparieren sondern austauschen, da eine neue so um die 10 euro liegt. is auch besser für ritzel und kettenblätter, wenn sie frühzeitig erneuert wird. falls sie noch nicht zu alt ist, mit einem kettennieter die kette so bearbeiten, dass ein kettenschloss reinpasst. bei kettenschlössern kann ich dir ein sram kettenschloss empfehlen.

mfg funfietser


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Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 13-10-2007 14:12
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 22-10-2007 17:22
Hallo...
hab da mal ne Frage. Ich hab mein altes Diamantrad rausgekramt und hab das Gefühl, daß das Lager locker ist.
Wie kann ich das denn reparieren?

Kann mir jemand helfen???
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y

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Geschrieben am 28-02-2008 22:09
Autor RE: Fahrrad reparieren!!! D.I.Y
robert
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Mitglied seit: 24.01.06
Geschrieben am 02-03-2008 13:58
Welches Lager? Im Laufrad oder im Tretlager?

Für das Tratlager brauchst Du zwei Spezialschlüssel (je 6 Euro) Kurbelabzieher und Tretlagerschlüssel

Wenn das Lager aber Zicken macht, und Du das Kugellager nicht ersätzen kannst, geh in den Fahrradladen und hol Dir ein neues. ( ca. 10 - 15Euro)
Am Besten sind die mit den Aluschalen drum. Wenn Du Glück hast sind die nicht viel teuerer. Ansonsten nimm das billigste. Lohnt sich nicht.

Also rausbauen, neues rein.

Oder wenn es geht, das Kugellager aufmachen und die Kugeln ersätzen und gut einfetten.

Letzteres gilt auch für die Lager in den Laufrädern!

Gruß
Robert


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